Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Brandenburg/Havel Explosion und Feuer auf dem Klingenberg
Lokales Brandenburg/Havel Explosion und Feuer auf dem Klingenberg
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:36 12.07.2016
Der brennende Schlafwagen unweit der Klingenberg-Häuser. Quelle: Julian Stähle
Anzeige
Brandenburg an der Havel

Dramatische Szenen auf dem Klingenberg: Ein brennender Schlafwagen französischer Herkunft hat am Montagabend gegen 20.30 Uhr einen Großeinsatz der Brandenburger Feuerwehren ausgelöst. Weil die Gefahr möglicher Explosionen durch benachbarte Schwerölkesselwaggons bestand, haben die Mieter mehrerer Häuser ihre Wohnungen verlassen. Die Familien konnten inzwischen in ihre Quartiere zurückkehren. Es kam zu Straßensperrungen.

Ausgebrannter Waggon. Quelle: Julian Stähle

Der Brand war etwa gegen 22 Uhr unter Kontrolle. Die Besatzung eines Tanklöschfahrzeuges der Berufsfeuer hat die nächtliche Brandwache übernommen. Brandort war ein dreigleisiger Bereich der Anschlussbahnen, die früher unter anderem in die Elisabethhütte und in das Metallleichtbaukombinat (MLK) führten. Der brennende Waggon stand auf dem mittleren Gleis.

Anwohner Rex von Hohenhau alarmierte die Feuerwehrwehr. Quelle: Frank Bürstenbinder

Was war passiert? „Plötzlich gab es einen lauten Knall. Dann schossen Flammen so hoch wie unsere Häuser in die Luft“, berichtete Anwohner Rex von Hohenhau der MAZ. Der Mieter hatte es sich gerade in seinem Garten auf der Hollywood-Schaukel bequem gemacht, als der ruhige Abend unsanft zu Ende ging. Von Hohenhau alarmierte sofort die Leitstelle und wies die ersten anrückenden Fahrzeuge ein.

Rund 40 Feuerwehrleute waren vor Ort. Quelle: Julian Stähle

Für die Löscharbeiten teilte Einsatzleiter Meik Jäger die etwa 40 Kameraden aus der Berufsfeuerwehr Brandenburg, der Freiwilligen Feuerwehr Brandenburg und der Göttiner Feuerwehr in zwei Abschnitte auf. Sowohl von der Klingenbergstraße als auch vom Gewerbegelände wurden jeweils bis zu drei C-Strahlrohre auf die Flammen gerichtet. Außerdem übernahmen die Göttiner die Abkühlung der Kesselwagen, um mögliche Gefährdungen zu verhindern.

Quelle: Julian Stähle

Während des Einsatzes rückten die Feuerwehren aus den Ortsteilen Klein Kreutz und Schmerzke in die Leitstelle ein, um notfalls für andere Einsätze zur Verfügung zu stehen.

Schwarzer Rauch und Flammen steigen über dem Bahngelände auf. Quelle: Martin Scharlach

Zur Restablöschung drangen Einsatzkräfte unter Atemschutz in den schon vor längerer Zeit ausrangierten Waggon ein, in dem offenbar zahlreiche Müllreste gefunden wurden. Die Ursache des Brandes ist unklar. Die Kripo wird im Laufe des Tages die Ermittlungen aufnehmen. Anwohner berichten, dass sich auf dem Gelände immer wieder Schrottdiebe und Obdachlose aufhalten würden. Dem Vernehmen nach werden die Gleise von der Brandenburger Industrietransportgesellschaft (ITB) betrieben.

Von Frank Bürstenbinder

Am Ortsrand von Fohrde wird noch berufsmäßig gegärtnert. Frank Weigelt betreibt in der August-Bebel-Straße einen Ein-Mann-Betrieb mit Hofladen. Der Sommer ist vor allem Gemüsezeit. Jetzt sind Tomaten, Gurken und Kohlrabi an der Reihe.

14.07.2016
Brandenburg/Havel Bester Nachwuchsspieler in Fohrde - Alemania hat die Torjäger von morgen

Nachwuchsarbeit wird bei den Fußballern von Alemania Fohrde großgeschrieben. Jährlich organisiert der Sportverein zum Saisonende ein Abschlusscamp. Einen Wanderpokal gibt es für den besten Spieler. Der heißt in diesem Jahr Elias Schäfer (8).

14.07.2016

Für eine Woche steht jetzt die Wredowsche Zeichenschule im Mittelpunkt der Kunst. Am Montagabend wurde eine Wredow-Gesellschaft gegründet. Tobias Öchsle: „Um dem Ansinnen des Stifters August Julius Wredows gerecht zu werden, den Kunstsinn der Brandenburger zu beleben, gründen wir einen Verein.“ Gleichzeitig wolle man Wredow als Künstler bekannter machen.

11.07.2016
Anzeige