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Fahrradschloss fällt in Höhle der Löwen durch

Brandenburg an der Havel Fahrradschloss fällt in Höhle der Löwen durch

Markus Weintraut, Christian Anuth und Christian Werner haben sich wacker geschlagen am Dienstagabend in der Fernsehshow „Höhle der Löwen“. Die Erfinder des intelligenten Fahrradschlosses „I Lock It“ aus Brandenburg/Havel sind gleichwohl gescheitert. Keiner der fünf prominenten Investoren will sich mit 135 000 Euro an ihrem Geschäft beteiligen.

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Die Brandenburger Christian Werner, Christian Anuth und Markus Weintraut (von links) scheitern am Dienstagabend in der Vox-Fernsehshow „Die Höhe der Löwen".

Quelle: Vox

Brandenburg/H. Markus Weintraut, Christian Anuth und Christian Werner haben sich wacker geschlagen am Dienstagabend in der Fernsehshow „Höhle der Löwen“. Die Erfinder des intelligenten Fahrradschlosses „I Lock It“ aus Brandenburg/Havel sind gleichwohl gescheitert. Keiner der fünf prominenten Investoren will sich mit 135 000 Euro an ihrem Geschäft beteiligen.

„Die Höhle der Löwen“ ist eine Show bei Vox, in der Gründer ihre Geschäftsideen vorstellen mit dem Ziel, dass sie das Interesse an einer Firmenbeteiligung bei einem der fünf „Löwen“ wecken. Die Löwen sind im richtigen Leben erfolgreiche Unternehmer. Rald Dümmel, Judith Williams, Carsten Maschmeyer, Frank Thelen und Dagmar Wöhrl fühlen den Kandidaten erst auf den Zahn und entscheiden dann, ob sie einsteigen.

Die Brandenburger Fahrradschlosserfinder bewerten ihre Unternehmung mit 1,35 Millionen Euro und bieten für 135 000 Euro eine zehnprozentige Geschäftsbeteiligung an. Doch keiner der Löwen beißt zu.

Frank Thelen und die anderen Juroren finden die Idee gut, aber die Ausführung nicht ideal und die Firma der drei aus der TH Brandenburg stammenden Ingenieure falsch bewertet.

Verglichen mit herkömmlichen Schlössern, lässt sich das inzwischen in der Firma Wirthwein serienproduzierte „I Lock It“ über das Smartphone steuern und entsperren. Nutzer stellen das Rad ab, es ertönt ein Signal und das Schloss wird verriegelt. Möglich macht das ein Bluetooth-Sensor, der mit einem Smartphone gekoppelt ist. Kehrt der Besitzer zurück, wird das Schloss automatisch entsperrt.

Die Löwen finden die Herstellungskosten und auch den Verkaufspreis zu hoch. Sie kritteln an Details herum, etwa dass der Alarm losgeht, auch wenn das Rad nur umfällt. Das Schloss schließe nicht, sobald eine Speiche im Weg ist. Außerdem fehle eine Vorkehrung, das Fahrrad im Zweifel satellitengestützt orten zu können.

Die härteste Kritik kommt von Carsten Maschmeyer. Ihm fehlt das Feuer bei den drei Jungunternehmern. Er erkenne nicht, dass sie für ihr Ding „brennen“. „Das sind eben Ingenieure“, belehrt ihn Judith Williams.

Erfolgreich sind dagegen der in Brandenburg/Havel aufgewachsene Sebastian Hust und seine Mitstreiter mit ihrer Firma und App „Talentcube“, die Bewerbungsvorgänge effektiver machen soll. Maschmeyer investiert der Sendung zufolge 400 000 Euro und erhält 33 Prozent.

Von Jürgen Lauterbach

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