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Brandenburg/Havel Falschgeldbetrug im HdO: Urteil rechtskräftig
Lokales Brandenburg/Havel Falschgeldbetrug im HdO: Urteil rechtskräftig
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20:20 20.12.2017
Echt sind nur die 10-Euro-Scheine aus der Bundesdruckerei. Quelle: Volkmar Maloszyk
Brandenburg/H


Das Urteil gegen die Brandenburgerin, die am Abend des 23. Oktober 2016 mit Falschgeld im „Haus der Offiziere“ (HdO) bezahlen wollte, ist nach Auskunft des Landgerichts Potsdam rechtskräftig. Denn die 28 Jahre alte Frau hat ihre Berufung gegen die vom Amtsgericht Brandenburg verhängte Haftstrafe kurz vor der Landgerichtsverhandlung zurückgezogen.

Das Amtsgericht hatte die Angeklagte Ende Juni zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und vier Monaten mit Strafaussetzung zur Bewährung verurteilt.

Vor Gericht gilt es nun als erwiesen, dass Olivia R. von einem Bekannten vier auf einem Tintenstrahldrucker hergestellte und somit gefälschte Zehn-Euro-Scheine entgegengenommen hat. Sie habe dann „nachts in einer schummrigen Bar in Brandenburg“, gemeint ist das HdO, versucht, mit einem dieser falschen Geldscheine alkoholische Getränke von der Bar zu holen.

Doch der Schwindel fiel sofort auf und die schon mit einem Hausverbot belegte Olivia R. wurde schnell als Urheberin identifiziert. Die mehrfach vorbestrafte arbeitslose Brandenburgerin räumte den Betrugsversuch ein. Um nicht ins Gefängnis zu gehen, muss sie 150 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten.

Von Jürgen Lauterbach

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