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Brandenburg/Havel Fassendenkletterer auf dem Amtsgericht
Lokales Brandenburg/Havel Fassendenkletterer auf dem Amtsgericht
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09:08 07.08.2015
Ein junger Mann ist am Amtsgericht in Brandenburg an der Havel die Fassade hinauf geklettert. Quelle: Bernd Gartenschläger
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Brandenburg an der Havel

Eigentlich wollten die beiden Frauen von der Reinigungsfirma am Mittwochabend von der Reinigungsfirma nur eine kurze Zigarettenpause machen, ehe sie sich weiter um die Sauberkeit im Amtsgericht Brandenburg an der Magdeburger Straße kümmerten. Doch während sie den blauen Dunst ausbliesen, schaute eine von ihnen nach oben. Der Anblick verschlug den Frauen kurz den Atem. Denn sie entdeckten, wie ein junger Mann auf den Stahlgittern des ersten Obergeschosses herum kletterte.

„Was machst du denn da?“, rief eine der beiden Reinigungsfachkräfte dem Unbekannten zu. Der junge Mann gab höflich Auskunft und sagte „Ich bin Parcourskletterer. Danach zog er es aber doch vor, herabzuspringen und in Richtung Altstadt Bahnhof davonzulaufen.

Keine Schäden, besorgte Reinigungsfrauen

Der Unbekannte ist nicht ins Gebäude eingedrungen, berichtet Polizeisprecherin Jana Birnbaum auf Anfrage. Offenbar machte er auch keine entsprechenden Anstalten. Auch beschädigt hat er nach ersten Erkenntnissen nichts.

Gegenüber der Polizei beschrieben die Zeuginnen den Kletterer als etwa 18 bis 20 Jahre alten Mann. Er ist etwa 1,80 Meter groß, schlank und hat kurze, dunkelblonde Haare. Bekleidet war er mit einem babyblauen T-Shirt und einer dreiviertellangen Hose. Er trug er eine Art Umhängetasche mit weißer Aufschrift.

In der Nähe des Gerichtes fanden Polizisten bei der Überprüfung des Gebäudes einen Fünf-Liter-Kunststoffkanister, gefüllt mit einer unbekannten Flüssigkeit. Die Polizei stellte den Kanister sicher. Inzwischen hat sich herausgestellt, dass er nichts mit dem Fassadenkletterer zu tun hat, sondern genutzt wird und dort zurückgelassen wurde von einer Gebäudemanagementfirma, welche die Grünanlagen pflegt, wie Jana Birnbaum mitteilt.

Noch keine Hinweise haben die Beamten, wer der Unbekannte ist.

Von Jürgen Lauterbach

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