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Brandenburg/Havel Fast jeder Vierte rast vor Kita an der THB
Lokales Brandenburg/Havel Fast jeder Vierte rast vor Kita an der THB
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00:22 11.11.2017
Autos in der Magdeburger Straße. Vor der Kita gilt Tempo 30. Quelle: JACQUELINE STEINER
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Brandenburg/H

Die Magdeburger Straße gehört zu den meistbefahrenen Strecken in Brandenburg. Die neue Kindertagesstätte gegenüber der Technischen Hochschule und der stetig fließende Verkehr ergeben eine Mischung, die gefährlich ist, hatten die Linken bereits im Frühjahr erkannt und deshalb eine Anfrage an die Oberbürgermeisterin gerichtet. So wollte die linke Stadtverordnete Heidi Hauffe wissen, ob und wann eine Ampel vor der Kita aufgebaut werde, ob man eine 30er-Zone einrichten und Kurzzeitparkplätze für Eltern schaffen könne.

Tatsächlich wurde in der Folge der Anfrage die Verkehrsorganisation vor der neuen Kindertagesstätte neu bewertet. Ende Juni wurden in aller Stille die bisherige Tempo-30-Regelung auch auf die stadteinwärts führende Fahrtrichtung ausgedehnt und die dafür nötigen Verkehrszeichen gestellt.

Doch augenscheinlich blieb das weitgehend unbemerkt: Im Ergebnis einer am Dienstag durchgeführten Geschwindigkeitsmessung wurde festgestellt, dass die dem Schutz der Kinder dienende Geschwindigkeitsbeschränkung kaum durch die Autofahrer beachtet wird. Von den stadteinwärts zwischen 5.30 Uhr bis 8.30 Uhr erfolgten 959 Durchfahrten überschritten 205 Fahrer die zulässige Höchstgeschwindigkeit um mindestens 10 Stundenkilometer.

Das entspricht einer Verstoßquote von 21,4 Prozent. Die Zahlen haben die Ordnungsbehörde der Stadt alarmiert. Wie Anke Paluth von der Stadtverwaltung mitteilt, würden „ab sofort vor der Kindertagesstätte regelmäßige Geschwindigkeitskontrollen zur Durchsetzung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit erfolgen.“

Andreas Kutsche und Heidi Hauffe (beide Linke) fordern nun, dass „die Möglichkeit einer Markierung auf der Fahrbahn geprüft werden sollte.“ Für die Kraftfahrer sei die Reduzierung der Geschwindigkeit in der Magdeburger Straße „fast unbemerkt geschehen, somit ist es nicht verwunderlich, dass über 20 Prozent in die Radarfalle getappt sind.“

Es sei nur Glück, dass bisher an dieser Stelle noch kein Kind zu Schaden gekommen sei, glaubt Kutsche. „Jeden Tag konnten wir uns von der Nichteinhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung ein Bild machen“, sagt Andreas Kutsche weiter, der einer der Elternsprecher der Kita an der THB ist.

Hauffe: „Unserer Meinung nach ist die Verwaltung in der Pflicht, außer mit Radarkontrollen, mehr für die Sicherheit zu unternehmen. Sie muss mit weiteren Hinweisen auf die Geschwindigkeitsbegrenzung aufmerksam machen – zum Beispiel einer 30er-Markierung auf der Fahrbahn und weiteren Verkehrsschildern.“

Von Benno Rougk

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