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Brandenburg/Havel Bürger in Delft alarmiert in Sorge um David S. die Polizei
Lokales Brandenburg/Havel Bürger in Delft alarmiert in Sorge um David S. die Polizei
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17:14 30.07.2018
In der schönen Stadt Delft war David S. untergetaucht. Quelle: Archiv
Brandenburg/H

Der Brandenburger Polizei war schon vor der Festnahme des geflüchteten Brandenburger Psychiatrie-Patienten David. S. am vergangenen Freitag bekannt gewesen, dass sich der Mann in die Niederlande abgesetzt hatte. Denn das hatte er einem Bekannten während seiner Flucht anvertraut.

Der genaue Aufenthaltsort von Davids S. in der 100.000-Einwohner-Stadt war den Brandenburger Beamten allerdings nicht bekannt. So war es ein niederländischer Bürger, dem der 27-Jährige am vergangenen Freitagabend im Oostpoortweg am Rande der Innenstadt auffiel.

Weil er sich aufgrund von dessen Aussehen und Auftreten Sorgen um den Fremden machte, informierte der Bürger die Polizei. Die Beamten sprachen den Deutschen daraufhin an und kontrollierten ihn, wie Hilda Vijverberg von der Polizei in Den Haag berichtet.

So schnell wie möglich nach Deutschland

Offenbar waren sie darüber unterrichtet, dass sich ein geflohener Patent, der hinter gittern lebt, in ihrer Stadt aufhält. Die Prüfung der Personalien ergab, dass er mit europäischem Haftbefehl gesucht wird. Daraufhin nahm die Delfter Polizei David S. fest.

„Er soll so schnell wie möglich nach Deutschland überführt werden, wann es soweit sein wird, ist uns nicht bekannt“, teilt die Den Haager Polizeisprecherin mit.

Nach Auskunft der Potsdamer Oberstaatsanwältin Sigrid Komor greift in solchen Fällen die europäische Rechtshilfe. Die niederländischen Behörden werden den Gesuchten also nach Deutschland überstellen.

Patient der Gerichtspsychiatrie

David S. war seinen Bewachern am 19. Juli während eines begleiteten Ausgangs in der Brandenburger Innenstadt entkommen. Auf welchem Weg er fast bis an die Nordseeküste in Holland gelangt ist und ob er unterwegs Straftaten begangen hat, ist nicht bekannt.

Die Polizei fahndete anschließend intensiv nach dem Mann, der vor knapp vier Jahren in einem ICE mit einer Schreckschusspistole um sich geschossen hatte und seither in der geschlossenen Gerichtspsychiatrie lebt.

Von Jürgen Lauterbach

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