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Brandenburg/Havel Feuerteufel auf dem Marienberg
Lokales Brandenburg/Havel Feuerteufel auf dem Marienberg
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16:22 12.03.2018
Brand historischer Staudengarten Marienberg, Brandenburg an der Havel Quelle: privat
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Brandenburg/H

Auf dem Marienberg hat es am Freitagabend gebrannt. Die Feuerteufel steckten gegen 18 Uhr einen Teil des historischen Staudengartens an. Dann breiteten sich die Flammen rasend schnell aus. Wie der BAS-Bereichsleiter Ronald Weßlin berichtet, konnte mit Glück schlimmeres verhindert werden: „Dank des sofortigen Eingreifens der Mitarbeiter des Restaurants Marienberg mittels zweier Feuerlöscher, konnte ein Übergreifen der Flammen auf das Restaurant und die weitere Umgebung verhindert werden.“ Die Beschäftigungsgesellschaft BAS ist für die Bewirtschaftung und Pflege des Marienberg-Areals zuständig.

Dank der BAS-Mitarbeiter vom Team Marienberg und der Polizei konnten die jugendlichen Täter noch vor Ort ermittelt und gestellt werden, sagt Roland Weßlin weiter.

Wiederholter Vandalismus

Es ist nicht der erste Fall von Vandalismus auf dem Marienberg. Erst vor wenigen Wochen hatten sich Unbekannte in dem mit edlen Zuchtrosen bestückten Rosengarten ausgetobt und dabei eine Spur der Verwüstung hinterlassen. In immer kürzeren Abständen müssen die BAS-Leute erleben, wie ihr Tagwerk zerstört oder mit Füßen getreten wird. Jahr für Jahr treiben sich des nachts zudem gerade in den Sommermonaten Diebe auf dem Weinberg der Brawag herum. Sie stehlen Teile der Ernte und zerstören dabei auch die Reben.

Damit wird auch die Diskussion um den Schutz der Flächen wieder angefacht. Die damalige Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann (CDU) hatte noch Ende 2015 nach der Buga erklärt: „Der Zaun soll bleiben.“ Für den Erhalt und den Schutz des künftigen Bürgerparks Marienberg hatte sich die gesamte Stadtspitze geschlossen ausgesprochen und auf nächtliche Schließzeiten gedrängt.

Zu Hohe Kosten für Bewachung

„Wir haben so schöne Plätze geschaffen, die wir nicht einfach hergeben. Mir wäre sogar an einer Diskussion darüber gelegen, ob wir besser keine Hunde dort zulassen“, sagte Tiemann damals. Der Beigeordnete Michael Brandt (CDU) warnte ebenfalls davor, das mit Millionen auf Vordermann gebrachte Areal in der Nacht sich selbst zu überlassen. Die Erfahrung zeige, dass man im Durchschnitt 10 Prozent der Investitionssumme durch Vandalismusschäden abschreiben könne, sagte Brandt damals.

Aus Kostengründen und weil der Marienberg auch bis zur Buga jederzeit öffentlich zugänglich war, konnte sich die Stadtspitze mit ihrer Haltung nicht durchsetzen.

Von Benno Rougk

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