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Brandenburg/Havel Feuerwehr befreit Pferd aus tiefer Grube
Lokales Brandenburg/Havel Feuerwehr befreit Pferd aus tiefer Grube
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11:41 02.03.2018
Mit vereinten Kräften retten Feuerwehrleute dem Pferd das Leben. Quelle: Julian Stähle
Rädel

Es war Rettung in letzter Minute: Feuerwehrleute aus Lehnin und Werder haben am Dienstagfrüh ein Pferd aus einer lebensgefährlichen Situation befreit. Aus bislang unbekannten Gründen war die Stute Dana, die auf dem Gelände der Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung am Gohlitzsee ihr Gnadenbrot erhält, in einen offen stehenden Brunnenschacht gefallen. Das 29 Jahre alte Tier konnte sich nicht aus eigener Kraft aus der rund zwei Meter tiefen Grube befreien.

Dienstag, 24. Oktober 2017 – Mit vereinten Kräften konnten Feuerwehrleute aus Lehnin und Werder (Potsdam-Mittelmark) die Stute Dana in Rädel aus der Grube befreien. Dabei sah es am Anfang gar nicht gut aus, denn die Grube ist zwei Meter tief.

Bauarbeiter informierten die Einrichtung über das tierische Dilemma. Die alarmierte Leitstelle beorderte die Feuerwehren aus Lehnin und Werder zur Tierrettung nach Rädel. Doch die Bergung des Pferdes erwies sich zunächst schwieriger als gedacht. „Dana war aufgeregt. Es wollte einfach nicht gelingen, sie mit Hilfsmitteln aus der Grube zu holen“, berichtet Heike Güttge, die unter anderem für die Tierpflege in der Kinder- und Jugendeinrichtung zuständig ist. Die Kameraden trugen Sand ab, versuchten es mit Schläuchen – vergeblich. Dana ging es zusehends schlechter. „Sie zitterte am ganzen Körper. Es war kurz vor peng“, beschreibt Heike Güttke die dramatischen Minuten.

Wieder auf den Beinen. Stute Dana ist nach ihrer Rettung noch etwas benommen. Quelle: Julian Stähle

Der herbeigeeilte Tierarzt Heiko Strauß aus Lehnin übernahm die tiermedizinische Erstversorgung des verunglückten Pferdes, verabreichte der Stute ein Beruhigungsmittel. Die Lage blieb heikel. Sein Berufskollege Fabian Schmidt aus Cammer legte dem Tier eine kreislaufstabilisierende Infusion an.

Der verunglückten Stute wird eine Infusion angelegt. Quelle: Julian Stähle

Dann gelang es den Einsatzkräften nach einem zweistündigem Kampf das betagte Pferd mit Muskelkraft und Schläuchen aus seiner misslichen Lage zu befreien. „Den Feuerwehrleuten gebührt ein großes Dankeschön. Die haben ihre Sache toll macht. Sie haben die Stute beruhigt, gestreichelt und freigeschippt“, so die Tierpflegerin.

Inzwischen ist Dana, die zur robusten Merens-Gebirgspferderasse gehört, wieder auf den Beinen. Ihr Kreislauf hat sich stabilisiert. In ihrem Unterstand erholt sich die Stute von ihrem gefährlichen Erlebnis. Geritten wird das Pferd wegen seines hohen Alters und einiger altersbedingter Erkrankungen nicht mehr. „Aber es darf seinen Lebensabend in Rädel verbringen. Bei uns kommt kein Pferd auf den Schlachthof“, sagte eine erleichterte Heike Güttke der MAZ.

Von Frank Bürstenbinder

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