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Feuerwehren tragen Stadtwettkampf aus

23. Stadtwettkampf in Brandenburg an der Havel Feuerwehren tragen Stadtwettkampf aus

Über 100 Feuerwehrleute aus Brandenburg/Havel trugen am Samstag in einem spannungsgeladenen Wettstreit, von anfeuernden Rufen begleitet, den 23. Stadtwettkampf aus. Sieben Jugend-Feuerwehren und vier Freiwillige Feuerwehren der Stadt Brandenburg mit ihren Ortsteilen krönten in den Disziplinen Löschangriff und Gruppenstafette ein Jahr Ausbildung.

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Der Nachwuchs war am Sonnabend in voller Aktion.

Quelle: Jürgen Krumnow

Brandenburg an der Havel. Über 100 Feuerwehrleute trugen am Samstag auf dem Sportplatz Am Turnerheim in einem spannungsgeladenen Wettstreit, von anfeuernden Rufen begleitet, den 23. Stadtwettkampf aus. Sieben Jugendfeuerwehren und vier Freiwillige Feuerwehren der Stadt Brandenburg mit ihren Ortsteilen krönten in den Disziplinen Löschangriff und Gruppenstafette ein Jahr Ausbildung.

Dabei ist der Löschangriff die anspruchsvollste Disziplin, der sich die Mädchen und Jungen in den Altersgruppen 8 bis 13 und 14 bis 17 Jahren stellen. Erwachsene helfen, sie werden gebraucht, um die Tragkraftspritze zu bedienen, mit der etwa 800 Liter Wasser pro Minute aus einem Becken gefördert und in Schläuche gedrückt werden. Während die Schläuche schnell prall werden, muss der Nachwuchs sie über die 60 Meter lange Entfernung bis in die Nähe des eigentlichen Angriffsziels befördern. Da sind Kraft und Tempo gefragt. Auf dem Boden liegend bilden zwei Kinder das Angriffsteam. Sie treffen mit dem Wasserstrahl eine kleine Öffnung an einem Tank und füllen ihn. Dieses Manöver verlangt Geschicklichkeit. Ist der Tank gefüllt, wird der Wasserstrahl jubelnd in die Höhe gerichtet. Das schaffen die meisten innerhalb einer Minute.

Wie immer in diesen Sekunden des Kampfes liegt die Spannung in der Luft. „Los, los, los“, schallen die Anfeuerungsrufe ins Stadion.

Für Florian Jankwitz (13) aus Gollwitz sind es Wettkämpfe und Übungen im Löschangriff oder in der Gruppenstafette, die ihm am meisten Spaß machen. Er möchte aber auch die Zeltlager und Exkursionen nicht missen. „Ich werde bei der Feuerwehr bleiben“, sagt er selbstbewusst.

Für Stadtjugendwart Erwin Rosenkranz, der für 147 Kinder und Jugendliche zuständig ist, ist der Wechsel von Ausbildung und Freizeitangeboten das Rezept, die Kinder und Jugendliche bei der Stange zu halten. „Die Eltern unterstützen uns, denn sie wissen, dass ihre Kinder bei uns gut aufgehoben sind.“, sagt er. Doch von zehn Mitgliedern der Jugendwehren bleibe in der Regel nur einer für die Wehr übrig, berichtet er.

Am Stadionrand steht auch Detlef Wolf, der Chef der Berufsfeuerwehr. Auch er schätzt den Nachwuchs, der über die Jugendfeuerwehr in die Freiwillige Feuerwehr gelangt. „Ein großer Teil der Berufsfeuerwehrleute hat bereits Erfahrungen in der Feuerwehr gesammelt“, sagt er. „Sie wissen worauf es ankommt, denn sie haben die Feuerwehr verinnerlicht.“ Höhepunkt des 23. Stadtpokallaufes ist die Ehrung der Sieger. Gewinner beim Löschangriff (8 bis 13 Jahre) wird Göttin, in der Altersklasse 14 bis 17 Jahre Kirchmöser. Die Gruppenstafette in beiden Altersklassen gewinnt Kirchmöser, dafür gibt es den Wanderpokal Beim Löschangriff der Erwachsenen hat Göttin die Nase vor. und erhält den Wanderpokal.

Von Jürgen Krumnow

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