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Brandenburg/Havel Feuerwehrtaucher suchen vermissten Segler
Lokales Brandenburg/Havel Feuerwehrtaucher suchen vermissten Segler
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18:10 01.05.2018
Taucher der Potsdamer Berufsfeuerwehr tragen ihre Ausrüstung in das Polizeiboot, von dem aus sie den Plauer See im Bereich Wusterau absuchen werden nach dem vermissten 55-Jährigen. Quelle: Volkmar Maloszyk
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Brandenburg/H

Ein 55-jähriger Segler aus Brandenburg, der am Mittwochmittag zu einem Segeltörn auf dem Plauer See aufgebrochen ist, gilt als vermisst. Die Polizei schließt nicht aus, dass dem Mann ein Unglück zugestoßen ist und er ertrunken sein könnte.

Gegen 16 Uhr begannen nach Angaben von Polizeisprecher Oliver Bergholz Taucher der Berufsfeuerwehr Potsdam den Plauer See vom Wassersportverein Plauer Hof aus abzusuchen. Dabei konzentrierten sich die Einsatzkräfte von Polizei, Wasserschutzpolizei und Feuerwehr auf den Bereich Buhnenwerder-Wusterau, eine Insel und Halbinsel im Plauer See.

Gegen späten Nachmittag sollen auch drei Wasserortungshunde aus dem Barnim vom Bundesverband Rettungshunde eingesetzt werden. Das teilte die Polizei mit. Dabei werden die Hunde in Boote gesetzt, die den Bereich abfahren, in denen der Segler vermutet wird. Die Tiere können die menschliche Witterung auch im Wasser aufnehmen. Vergeblich war am Donnerstagvormittag ein Polizeihubschrauber aufgestiegen, um den Segler noch zu retten. Gestartet war der Mann am Mittwoch von einem Segelclub in Kirchmöser aus.

Die Eltern des Seglers hatten ihren Sohn am Mittwochabend als vermisst gemeldet. Der 55-Jährige gilt als umsichtiger und vorsichtiger Wassersportler. Zeugen hatten am Donnerstag gegen 9.40 Uhr sein Boot, eine Sportjolle des Typs Flying Fish, in der Nähe des Zeltplatzes Margaretenhof entdeckt. Die Jolle war auf Grund gelaufen. Wasserschutzpolizisten eilten herbei, sie fanden aber nur die unbeschädigte, leere Jolle, vom Segler keine Spur. Hinweise, wo sich dieser befinden könnte, gab es nicht.

Im Wasser wurde vom Polizeihubschrauber aus dann eine treibende Weste gefunden. In dieser befand sich der Autoschlüssel des Vermissten. Es ist eine normale Weste, keine Schwimmweste.

Das Boot wurde in einen Sportboothafen geschleppt. Vor dem Einsatz der Taucher hatte die Wasserschutzpolizei die Wind- und Fließrichtung geprüft, um den Suchort besser eingrenzen zu können.

Polizei- und Feuerwehrfahrzeuge parken auf dem Gelände des Wassersportvereins. Es ist der erste schöne Frühlingsnachmittag mit Werten um 20 Grad und Sonnenschein. Zum Steg, auf dem drei Männer der Brandenburger Berufsfeuerwehr darauf warten, helfen zu können, dringt das Geräusch eines Rasenmähers. Neben den Feuerwehrmännern schaut auch der 75-jährige Horst Uckermann besorgt zu den Einsatzbooten bei Wusterau. Er ist ein erfahrener Segler, kennt das Wassersportrevier seit 1976. „Wir haben hier schon viele Boote kentern sehen“, sagt Horst Uckermann. Die Fallwinde seien tückisch. Der Plauer See werde oft von seiner Gefährlichkeit her unterschätzt, merkt ein Vereinskollege an: „Das ist keine Badewanne.“ Der Wind komme nicht gleichmäßig. 2,20 bis vier Meter tief sei das Wasser, bei Wusterau gebe es im See einen Bombenkrater, da falle der Boden urplötzlich ab. Das Wasser ist der Jahreszeit entsprechend noch völlig klar. Es gibt noch kein starkes Algenwachstum, das die Sichtweite der Taucher beeinträchtigen würden. „Hoffen wir, dass man ihn findet“, sagt einer der Feuerwehrmänner.

Von Marion von Imhoff

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