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Brandenburg/Havel Fielmann feiert 25-jähriges Jubiläum in der Havelstadt
Lokales Brandenburg/Havel Fielmann feiert 25-jähriges Jubiläum in der Havelstadt
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07:23 06.02.2018
Fielmann-Frauen der ersten Stunde. Niederlassungsleiterin Kerstin Neitzel (Mitte), Anett Rasztuttis (li.) und Jaqueline Kobs (re.). Quelle: Ruediger Boehme
Brandenburg/H

25 Optiker gibt es in und um Brandenburg an der Havel – sie verkaufen zusammen etwa 13.000 Brillen im Jahr. Dann gibt es noch einen Optiker, der verkauft allein 13.000 Brillen im Jahr in der Region. Kerstin Neitzel ist Regionalchefin der Optikerkette Fielmann – sie gründete vor genau 25 Jahren den Standort in Havelstadt. „In den ersten Jahren kamen noch Kunden in den Laden und wollten unbedingt frisiert werden. Dabei war das ganze Geschäft voller Brillen statt Friseurstühlen.

Aber die Menschen haben mit dem Haus bis dahin immer den Friseurladen assoziiert.“ Viele von denen seien heute noch ihre Kunden. Damals gab es nur Standorte in Stendal, Schwerin und Bautzen, dann folgte Brandenburg an der Havel. „Wir waren dann der Ausbildungsbetrieb für die folgenden Niederlasssungen in Potsdam und Berlin, diese Expansion haben wir faktisch befördert.“ Noch heute werden in der Hauptstraße 43 jedes Jahr zwei bis drei junge Menschen zu Optikern ausgebildet, einige von ihnen gehen nach der Lehre innerhalb des Konzerns bis in die Schweiz.

Viele bleiben, so gibt es neben Kerstin Neitzel zwei Kolleginnen, die ebenfalls im Februar 1993 hier begonnen haben, zwei weitere feiern im April Jubiläum. Und die Chefin schwebte an diesem Montag ohnehin auf Wolke Sieben: „Ein Kunde hat mich angesprochen und gefragt, ob ich Geburtstag habe und ob die ,25’ auf meinem Pullover mein Alter sei.“

26 Mitarbeiter zählt ihr aktuelles Stammteam. 1372 Mitarbeiter bei Fielmann sind es im Land Brandenburg, davon arbeiten rund 1000 im nahen Rathenow, die im Jahr mehr als vier Millionen Brillengläser und Fassungen fertigen.

Das „Ohne-wenn-und-aber“ trage sie ohnehin im Blut und sie habe auch ihr Team damit infiziert. „Wir reinigen und richten jede Brille kostenlos, ersetzen auch die Nasenpads anstandslos. Wir fragen nicht, wo die Brille erworben wurde. Für uns ist das eine Kleinigkeit, es gehört zum Service und nicht zuletzt sind auf diese Art und Weise schon etliche Kunden bei uns ,hängengeblieben’“, erläutert die Niederlassungsleiterin ihr Credo. Das gelte auch für Reklamationen an den eigenen Produkten – die Ware wird zurückgenommen und Ersatz beschafft.

In jedem Jahr – mit Ausnahme der Buga 2015 – sei der Kundenstamm immer gewachsen. Im Jahr 2005 gab es den größeren Umbau, bei dem Platz gemacht wurde, um die ständig vorhandenen 2800 bis 3000 Modelle präsentieren zu können. Auch hinter und über dem Ladenraum gab es Platznot. Jetzt gibt es einen eigenen Raum, in dem alle neuen Aufträge angenommen, geprüft und verschickt werden. Nebenan ist die Werkstatt für Reparaturen oder für das Schleifen und Einpassen einzelner Linsen.

Stolz sind die Fielmann-Mitarbeiter auf den kostenlosen Sehtest – mittlerweile stehen drei Refraktionsräume zur Verfügung. Anscheinend nicht genug, wenn man die Schlangen sieht, die sich zu Stoßzeiten bilden. „Ich kann auf Nachfrage nicht einmal sagen, wann das genau ist“, zuckt die Chefin mit den Schultern. „Wir können es nicht vorhersagen, wann die Kunden uns den Laden einrennen.“

Von André Wirsing

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