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Brandenburg/Havel Flakowski-Kaufhaus: 20 Wohnungen und ein großer Laden entstehen
Lokales Brandenburg/Havel Flakowski-Kaufhaus: 20 Wohnungen und ein großer Laden entstehen
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11:23 14.04.2019
Das Ensembles des ehemaligen Flakowski-Kaufhauses in der Hauptstraße 31 bis 35 wird neu geordnet. Architekt Wilfried Lammers zeigte, wie es künftig aussehen könnte. Quelle: Wilfried Lammers
Brandenburg/H

Der Planer Wilfried Lammers entwickelt in diesen Monaten das Ensemble rund um das schon lange ungenutzte ehemalige Flakowski-Kaufhaus in der Hauptstraße 31-35. Am Mittwochabend stellte er den Stand der Dinge im Stadtentwicklungsausschuss vor und zeigte Ansichten, wie die Geschäfts- und Wohngebäude einmal aussehen sollen.

Vielen Brandenburgern fällt die aktuelle Baustelle auf. Es wir saniert und neu gebaut auf dem Areal zwischen Hauptstraße, Petersiliengasse und Lindenstraße.

Der Abriss läuft schon. Das Ensemble des Flakowski-Kaufhauses in der Hauptstraße 31 bis 35 wird neu geordnet. Planer Wilfried Lammers stellt den Stand der Arbeiten und der Planung vor. Eine Tiefgarage gehört nicht mehr dazu.

Das zentrale Gebäude der Gebäudegruppe bleibt bestehen. Dagegen wird die alte Kaufhalle bis auf die Fassade abgerissen. Die zur Petersiliengasse gelegene Hausnummer 31 wird kernsaniert, die dicken Außenwände blieben also stehen.

Abriss zur Hälfte gelaufen

Etwa die Hälfte der Abrissarbeiten ist inzwischen gelaufen. Diplom-Ingenieur Lammers rechnet damit, dass das gesamte Projekt im Herbst 2020 abgeschlossen sein könnte.

Vorn zur Hauptstraße hin Handel, hinten zur Lindenstraße und Petersiliengasse hin Wohnungen, so lässt sich das künftige Nutzungskonzept zusammenfassen. Die künftige Nutzfläche wird bei in der Summe etwa 9000 Quadratmetern liegen.

Zwanzig Wohnungen mit bis zu drei Zimmern sollen entstehen. Geplant wird für die Anfangszeit mit Mietwohnungen. Ob einige davon einmal in Eigentumswohnungen umgewandelt werden, ist den Angaben zufolge offen.

Rund 2000 Quadratmeter große Handelsfläche

Im Vordergrund steht aktuell die Vermarktung der zentralen 2000 Quadratmeter großen Handelsfläche, die sich über zwei Etagen erstreckt. Wilfried Lammers nennt die Verhandlungen dazu „extrem schwierig“.

Seinen aktuellen Verhandlungspartner nennt er nicht, um ihn nicht zu vergraulen. Lammers: „Ich bin froh, dass ich mit einem ernsthaften Interessenten in Verhandlung stehe und inzwischen „relativ nah dran bin.“ Die an der Handelsfläche interessierte Firma möchte nach seinen Worten nach Brandenburg kommen.

In der Höhe orientiert sich der Ingenieur am Flakowski-Kaufhausgebäude, das nach hinten erweitert wird. Das Erdgeschoss soll eine Fassade aus Sand- oder Kalkstein bekommen, vom ersten Obergeschoss an geht es mit Putzfassade weiter. Verblendungen soll es nicht geben.

Lesen Sie hier mehr über die Idee des Planers: http://www.maz-online.de/Lokales/Brandenburg-Havel/Hauptstrasse-Flakowski-Kaufhaus-Brandenburg-an-der-Havel

Planer Wilfried Lammers baut das alte Flakowski-Kaufhaus um. Quelle: Jürgen Lauterbach

Die vorgesehenen – nicht öffentlichen – Parkplätze hat der Planer inzwischen deutlich reduziert von knapp 80 auf 49. Das Vorhaben, eine Tiefgarage zu bauen, hat er aus wirtschaftlichen Gründen fallengelassen. Denn für das Bodendenkmal wäre eine langwierige und auch kostspielige Dokumentation erforderlich gewesen. Lammers sprach im Ausschuss von einer sechsstelligen Summe.

Mit seinem Grundstücksnachbar hat sich der Planer über Fragen der Zufahrt, Abstandsflächen und Parkplätze vorab vertraglich verständigt.

Wilfried Lammers, Geschäftsführer der Lammers Consult GmbH im münsterländischen Ahaus (Nordrhein-Westfalen), richtet das Ensemble im Auftrag des Investors Wilhelm Schomaker her, um die lange vernachlässigte Ecke wiederzubeleben. Schomaker ist in Brandenburg/Havel mit der Sanierung und Erweiterung der Brennaborhöfe bekannt geworden.

Von Jürgen Lauterbach

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