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Brandenburg/Havel Flüchtlinge notfalls in Turnhalle
Lokales Brandenburg/Havel Flüchtlinge notfalls in Turnhalle
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02:16 08.08.2015
Quelle: Michael Greulich
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Brandenburg an der Havel

Die Stadt Brandenburg an der Havel gerät wie viele Kommunen bundesweit unter immer größeren Druck durch die steigenden Flüchtlingszahlen. Jetzt steht auch zur Debatte, die Flüchtlinge notfalls kurzfristig in einer Turnhalle in der Havelstadt unterzubringen. Nach Angaben von Sozialbeigeordnetem Wolfgang Erlebach (Linke) prüft der Katastrophenschutz gerade welche Turnhalle dafür geeignet sei. „Wir prüfen in alle Richtungen und können nicht ausschließen, dass Flüchtlinge übergangsweise in einer Turnhalle untergebracht werden müssen“, so Erlebach.

Momentan suche die Stadtverwaltung aber noch Wohnungen oder Gebäude als Übergangsquartiere. Wöchentlich muss die Stadt rund 20 weitere Menschen aus Krisen- und Kriegsregionen der Welt aufnehmen. Derzeit leben 421 Flüchtlinge in der Stadt.

Die Situation ist auch wegen Planungsfehler derart angespannt: Die beiden neuen Flüchtlingsheime sollten, wie im Winter vorgesehen, bereits jetzt eröffnet sein. Doch die Unterkunft mit 105 Plätzen an der Fohrder Landstraße wird nach jetzigem Stand erst am 1. Oktober fertig. „Wir versuchen es da zu beschleunigen“, so Erlebach. Für das frühere Lehrlingswohnheim am Neuendorfer Sand gibt es laut Erlebach noch immer keine Baugenehmigung. Liegt diese vor, werde es weitere vier bis sechs Wochen bis zur Fertigstellung dauern. „Die Prognose vom Jahresanfang zu den Flüchtlingszahlen hat sich verdoppelt“, so Erlebach. Derzeit habe die Stadt nur noch für drei Wochen die Kapazitäten, Menschen aus Krisenregionen aufzunehmen. Spätestens in vier, fünf Wochen, je nach dem, wie viele Flüchtlinge abgeschoben würden, seien alle verfügbaren Plätze belegt.

Künftig sollen 54 neue Flüchtlinge pro Monat in Brandenburg eintreffen. Doch auch diese Zahl ist nicht endgültig. „Der Katastrophenschutz macht jetzt Vorschläge, welche Turnhalle wir notfalls nehmen können.“ Sie müsse über genügend Platz für Betten, Schränke und Logistik verfügen.

Von Marion von Imhoff

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