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Brandenburg/Havel Fördergeld für alte Schule in Göttin
Lokales Brandenburg/Havel Fördergeld für alte Schule in Göttin
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02:15 10.04.2017
Nimmermüde: Gabriela Plagemann, Bernd Voigt (links) und Georg Schütze kämpfen für den Ortsteil Göttin. Quelle: André Wirsing
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Brandenburg/H

Das lange Warten ist nun doch belohnt worden. Der Dorf- und Kulturverein hat nun endlich die Fördermittel bekommen, um die alte Schule zu einem Dorfgemeinschaftshaus herrichten zu können.

Erste Ideen dafür gab es schon 1998, sechs Jahre später wurde der Verein gegründet und ein Konzept für die Dorfentwicklung geschrieben – mit der alten Schule als zentralem Treffpunkt. In der Zwischenzeit wurden die Ortsmitte aufgewertet und verschiedene Gebäude saniert. Anträge an die Lokale Arbeitsgemeinschaft Fläming-Havel wurden geschrieben, überstanden die erste Runde, um in der zweiten durchzufallen. Ortsvorsteher Bernd Voigt und sein Vorgänger Georg Schütze riefen die Bevölkerung zu Spenden auf, beim Kartoffelfest und bei allen anderen Gelegenheiten wurde gesammelt, Projektentwickler, Handwerker, kleine Firmen, die Jäger und Privatleute gaben Geld, „wir haben sogar 100 Euro aus dem Schwarzwald bekommen“, freut sich Voigt. Die knapp 8000 Euro Eigenanteil kamen zusammen, so dass fast 30.000 Euro Fördermittel fließen konnten. Geholfen hat dabei Gabriela Plagemann von der Stadtverwaltung, die sich vorrangig um die dörflichen Ortsteile kümmert.

Das Geld muss in diesem Jahr noch ausgegeben werden, erste Bauanlaufberatungen sind schon geplant. Die Handwerker kommen aus Göttin und aus anderen Stadtteilen – sie arbeiten Fenster auf, verlegen Fußböden und Fliesen, bauen eine komplett neue Behindertentoilette ein und erledigen sämtliche Malerarbeiten. Entstehen sollen eine Heimatstube und ein Lesecafé, welches ehrenamtlich betreut wird. „Später wollen wir noch ein paar Computer anschaffen, an denen die jungen Menschen den älteren den richtigen Umgang damit beibringen können“, sagt Voigt. Er habe auch mit dem Brandenburger Theater gesprochen über kleine Aufführungen und Lesungen. Der Verein denke über eine eigene Wiederauflage der beliebten Reihe „In Gärten gelesen“ nach, welche vom Theater aufgegeben worden ist. Es gebe auch genug Experten, die ihr Wissen zu verschiedenen Themen an Filmen oder Vorträgen vermitteln.

Voigts sportliches Ziel ist es, das ganze Haus bis zum 3. Oktober betriebsbereit zu haben.

Von André Wirsing

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