Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Brandenburg/Havel Fohrder Landstraße wird im Herbst saniert
Lokales Brandenburg/Havel Fohrder Landstraße wird im Herbst saniert
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:18 21.07.2017
An der Fohrder Landstraße gab es zwischenzeitlich eine Notunterkunft. Quelle: JACQUELINE STEINER
Anzeige
Brandenburg/H

Der Leidensdruck musste erst groß genug sein: Die Stadt hat das Sanieren der Fohrder Landstraße zwischen der Upstallstraße und der Gleisanlage Hafenbahn ausgeschrieben. Bis zum 24. Juli können sich Baufirmen mit einem Angebot bewerben, wenn sie die Arbeiten zwischen dem 18. September und dem 13. Oktober erledigen wollen.

Auf einer Fläche von 620 Quadratmetern soll der Asphalt zuerst abgefräst werden. 83 Bäume sind zu schützen und 20 Zufahrten zu sichern. Auf einer Länge von 670 Metern sind Bankette abzuschälen und nach dem Fahrbahneinbau wieder herzustellen. Die Fahrbahn wird auf 3295 Quadratmetern Fläche komplett erneuert, zuvor werden noch 650 Tonnen Asphalt als Profilausgleich verbaut.

200 Meter Rund- und 155 Meter Tiefbord müssen neu gesetzt werden, eine 440 Meter lange Mulde transportiert das Regenwasser weg. Am Ende werden auch noch 1200 Quadratmeter Rasen gesät. Um diesen zu schützen werden 38 Granitpoller und 20 Holzpoller aufgestellt. Die Zufahrten zu den Grundstücken werden mit Betonpflaster hergestellt.

Eine Vollsperrung auch für die Anlieger ist für die beiden Tage 4. und 5. Oktober geplant, wenn die Asphaltschicht in einem Zug eingebaut wird.

In der Fohrder Landstraße gibt es mehrere Gewerbebetriebe, unter anderem ein kleines Betonwerk. Zwischenzeitlich war ein leerstehendes Objekt auch als Notunterkunft für etwas mehr als 100 Flüchtlinge und Asylbewerber genutzt worden. Weil die Straße so schlecht war, die Unternehmen um Schäden an ihren Fahrzeugen fürchteten, hatten sie zwischenzeitlich sogar angeboten, die Fahrbahn in Eigenregie zu reparieren, doch dies hatte die Verwaltung nach schlechten Erfahrungen abgelehnt.

Von André Wirsing

Bis zu 40 Mal in seiner Schicht pendelt Frank Neumann auf der Fähre zwischen Schmergow und Ketzin. Für den 60-jährigen Kapitän ist es eher ein Rentnerjob. Er ist dennoch der richtige Mann, etwa für ängstliche Mercedes-Fahrerinnen, die die Havel für die Hochsee halten.

21.07.2017

Einen fahrbaren Spieltisch für den Organisten gibt es in der Philharmonie auch, aber keine zwei Orgeln die er gleichzeitig – praktisch in stereo – ansteuern kann. Für das in Ostdeutschland einmalige Projekt der Sankt-Katharinen-Gemeinde wird derzeit gesammelt, die ersten Spenden sind schon da.

20.07.2017

629 Jungen und Mädchen in Brandenburg an der Havel fiebern ihrer Einschulung im September entgegen. Das sind neun Kinder mehr als im vorigen Jahr. Das Bildungsministerium in Potsdam gab nun die Anmeldezahlen der Grundschulen bekannt. Danach gibt es für eine neue Schule eine besonders schöne Nachricht.

20.07.2017
Anzeige