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Brandenburg/Havel Forschungsreise durch die MAZ
Lokales Brandenburg/Havel Forschungsreise durch die MAZ
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09:58 22.10.2013
Quelle: Volkmar Maloszyk
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Brandenburg an der Havel

Jeder der 470 teilnehmenden Schüler aus 24 Klassen erhält noch bis zum 13. November täglich eine eigene Brandenburger MAZ-Ausgabe druckfrisch in die Schule geliefert. Auch die 24 Kinder der 5a von der Konrad-Sprengel-Schule in Brandenburg-Nord lesen seit Montag nun täglich die MAZ und behandeln die Themen mit ihrer Lehrerin Christina Bauch, die zugleich die Schulleiterin ist.

"Mich interessiert, wenn etwas über Tiere geschrieben wird", sagt Lena-Marie Bauernfeld (11). "Ich finde gut, dass man Themen erforschen kann, von denen man ohne die Zeitung nichts wüsste", fügt Kim-Lara Menzel (10) hinzu. "Man erfährt gleich, wenn etwas Neues passiert", sagt Even Halmich. Zeitungsfotos findet Kevin Bink besonders spannend. Die Fußball-Berichte sind für Justin Meißner bester Lesestoff. Sein Klassenkamerad Mike Niesche stellt klar: "Ich finde gut, dass es Zeitungen gibt, damit man nicht nur Fernsehen gucken muss."

Die Schüler löcherten am Mittwoch die Redakteurin der MAZ bei deren Besuch mit Fragen. Wie denn eine Zeitung überhaupt entstehe, wie die Fotos ins Blatt kämen und "warum die Seiten so gut riechen". Letztere Frage verdutzte selbst die Journalistin.

Im gesamten Verbreitungsgebiet der Märkischen Allgemeinen mit einer verkauften täglichen Gesamtauflage von 126.858 Stück flirten nun 3483 Schüler aus 174 Klassen täglich mit der Heimatzeitung. Das sind so viele wie noch nie seit dem Start der medienpädagogisch und redaktionell begleiteten Aktion vor drei Jahren. Ziel ist es, die Lesekompetenz der Jungen und Mädchen zu steigern und über den Lesestoff der Zeitung wichtige Grundlagen für gesellschaftliche und politische Zusammenhänge nachvollziehbar zu machen. Zudem lernen die Kinder Fakten selbst zu recherchieren.

Umfangreich unterstützt wird der MAZ-Zeitungsflirt von regionalen Partnern. In Brandenburg an der Havel sind das die Stadtwerke Brandenburg. Stadtwerke-Mitarbeiter erläutern den Kindern, wie Autos auch mit Erdgas vorwärts kommen können. Bei Besichtigungen erfahren die Schüler auch, wie ein Heizkraftwerk und das Wasserwerk in Mahlenzien funktionieren. Zudem gibt es die Gelegenheit zum Energiesparunterricht vom Energieberater der Stadtwerke.

Von Marion von Imhoff

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