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Brandenburg/Havel Freie Wähler wollen ab Mai im Rathaus mitmischen
Lokales Brandenburg/Havel Freie Wähler wollen ab Mai im Rathaus mitmischen
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12:02 23.09.2018
Die Freien Wähler der Havelstadt auf Bootstour. . Quelle: Rüdiger Böhme
Brandenburg/H

Die Freien Wähler (FWB) in Brandenburg/Havel wollen nach der Kommunalwahl im Mai 2019 nicht nur stark in der Stadtverordnetenversammlung (SVV) vertreten sein, sondern schrecken nach den Worten des derzeitigen Fraktionsvorsitzenden Dirk Stieger auch nicht davor zurück, konkret Verantwortung im Rathaus zu übernehmen.

„Wenn wir gefragt werden, werden wir ja sagen, denn wir sind bereit und in der Lage, uns in die Stadtführung einzubringen“, sagte Stieger während einer Bootsfahrt auf der Havel am Freitag.

An Bord der Pegasus haben die Freien Wähler ihren Kommunalwahlkampf mit gut 40 Mitgliedern und Unterstützern eingeläutet. Ihren Wahlkampf stellen sie unter das Motto: „Damit sich was bewegt“.

An Bord der Pegasus haben die Freien Wähler ihren Kommunalwahlkampf mit gut 40 Mitgliedern und Unterstützern eingeläutet. Ihren Wahlkampf stellen sie unter das Motto: „Damit sich was bewegt“.

Neben Norbert Langerwisch ist Stieger der profilierteste Kommunalpolitiker seiner fünfköpfigen Fraktion. Beide setzen darauf, sich „im Kleinen zu kümmern“ und mit den „profanen Dingen des Lebens“ bei den Wählern zu punkten – Themen wie dem Ärger über Straßenbaubeiträge und Laubgebühren.

Um auf Touren zu kommen, haben die Freien Wähler nicht nur die eigenen Mitglieder an Bord gebeten, sondern auch Unterstützer, von denen sie sicher sind oder zumindest hoffen, dass sie für die Freien Wähler zur Kommunalwahl antreten oder sie unterstützen werden.

Unternehmer wie zum Beispiel Christian Fenske und Torsten Blume oder bekanntere Bürger wie der ASB-Geschäftsführer Norbert Maul, der Vorstandsvorsitzende der Fischereigenossenschaft Ronald Menzel und der Jacaranda- und Orchestermusiker Thomas Hoffmann.

Langerwisch denkbarer Landtagskandidat

Die Brandenburger Wählergruppe möchte am 26. Mai mit möglichst der Maximalzahl von 68 Kandidaten antreten und ist zuversichtlich, dass sie das schafft.

Der Landesvorsitzende und Landtagsabgeordnete Peter Vida gab auf dem Beetzsee das Ziel aus, 2019 stärker zu werden. Im kommenden Wahljahr steht neben der Kommunal- auch die Landtagswahl an.

Norbert Langerwisch ist zuversichtlich, dass die Freien Wählern einen geeigneten Kandidaten aufbieten werden. Er schließt nicht aus, selbst den Hut in den Ring zu werfen, aber seine Freien Wähler hätten eine ausreichende Zahl möglicher Bewerber. Nur Dirk Stieger werde sicher nicht für den Landtag kandidieren.

Charakterfestigkeit wichtiger als Klugheit

Peter Vida erkennt in der Brandenburger Gliederung ein Glanzlicht. „Die ehrenwerten Leute sind eine Bereicherung für die Stadt“, sagte er. Um Mut zur Kandidatur zu machen, versicherte der Landespolitiker dass nicht immer die Klügsten benötigt würden. Bei den Freien Wählern komme es darauf an, „charakterfest“ zu sein.

Heinz Thielbeer ist 79 Jahre alt, wie einige der Freien Wähler vormaliger Sozialdemokrat, und wollte wegen seines Alters eigentlich nicht zur Kommunalwahl antreten. Doch der Landesvorsitzende habe ihm gesagt, dass man sich bei den Freien Wählern erst mit 90 zur Ruhe setzen könne.

Von Jürgen Lauterbach

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