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Brandenburg/Havel Der Sicherheitsvordenker geht
Lokales Brandenburg/Havel Der Sicherheitsvordenker geht
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16:27 22.01.2016
Friedrich Holl (Mitte) mit seinem Nachfolger Ivo Keller (rechts) und Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen am Donnerstag im Audimax der Fachhochschule. Quelle: Jacqueline Steiner
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Brandenburg/H

In dieser Woche hat die Fachhochschule Brandenburg (FHB) Friedrich Holl (66) mit einem kleinen Fest im Audimax verabschiedet. Der Wirtschaftsinformatikprofessor war zwanzig Jahre lang Hochschullehrer in Brandenburg. An der FHB hatte er vor mehr als zehn Jahren begonnen, den Master-Studiengang Security Management zu entwickeln, der 2007 startete. Vor seiner Zeit in Brandenburg war Friedrich Holl von 1980 bis 1992 wissenschaftlicher Mitarbeiter in unterschiedlichen Projekten und an verschiedenen Hochschulen. Zwischen 1992 und 1996 wirkte er als Unternehmensberater. 1996 trat er die Stelle als Professor für Bürokommunikation und Verwaltungsautomation im Studiengang Wirtschaftsinformatik der Fachhochschule Brandenburg an.

Als Datenschutzgutachter ist er seit 2003 in Deutschland und seit 2008 europaweit aktiv. Holl hat als Wissenschaftler etliche Projekte zum Datenschutz und zur Unternehmenssicherheit angestoßen und verwirklicht.

FHB-Präsidentin Burghilde Wieneke-Toutaoui bescheinigte dem Wirtschaftsinformatiker, das Thema Sicherheit für die FHB so entwickelt zu haben, dass es heute als „einigendes Band zwischen den Fachbereichen gilt und das Potenzial hat, bis 2020 zur Profillinie der Hochschule zu werden. „Security Management“ sei im deutschsprachigen Raum ein einzigartiges Angebot geblieben. Friedrich Holl sei es gelungen, ein weit reichendes Netz von Kontakten zu knüpfen und Führungskräfte aus Unternehmen wie SAP und T-Systems für die Lehre an der FHB zu gewinnen. Das Security Forum sei zum Aushängeschild der FHB geworden.

Holls Nachfolger an der Fachhochschule wird Ivo Keller, der dort bereits seit längerer Zeit als Dozent tätig ist und als Geschäftsführer der CPM Consulting und Projektmanagement in Potsdam praktische Erfahrung gesammelt hat.

Von Jürgen Lauterbach

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