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Brandenburg/Havel Fröhliches Treiben im Burghof
Lokales Brandenburg/Havel Fröhliches Treiben im Burghof
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15:15 13.09.2015
Die Potsdamer A cappella-Band „Hohes C“ sorgte im Burghof für Stimmung. Quelle: A. Brünink
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Brandenburg/H.

Es gelingt ja nicht immer, dass sich Besucher eines Festes stundenlang bestens unterhalten fühlen. Beim Burgfest am Dom hat das vorzüglich geklappt. Ein buntes und vielseitiges Programm haben Jung und Alt am Samstagnachmittag dort erleben können. Schon die Drei- bis Fünfjährigen aus der Domkita haben mit gemacht und mit einer Tanzvorführung für Rührung und Stolz bei Eltern und Verwandten gesorgt. Zu den Klängen der verträumten Komposition „Morgenstimmung“ von Edvard Grieg zeigten sich die kleinen Mädchen relativ grazil. Und die Tritsch-Tratsch-Polka von Johann Strauss II machte den kleinen Jungen Beine. Wie tapsige kleine Bären taumelten sie mehr als sie tanzten über die Wiese im Burghof. Am meisten Gaudi hatten sie, wenn einer strauchelte und sie alle übereinander purzelten. Erzieherin Uta Gripp hat den Auftritt mit den Kindern einstudiert und darauf geachtet, dass der Spaß bei den Kleinen dabei nicht zu kurz kam. Es war eine Freude zuzuschauen.

„Gott lädt uns ein zu einem Fest“ so der Titel des Songs, den die Band mit dem Namen kreuz&quer bei ihrem ersten Auftritt im Dom angestimmt hat. Vor einem Jahr beim Herbstfest existierte sie nur als reine Idee. Doch dann habe sich alles ziemlich gut zusammen gefügt, sagt Mechthild Neubert (Gesang und Gitarre). Sie ist Ärztin, wollte immer schon Musik machen. So ging es auch der Physiotherapeutin Franziska Leicht und der Heilpädagogin Claudia Hagl (beide Gesang). Keyborder Constantien Pieper ist Ingenieur, Bassist Johannes Hubbe ist ebenfalls Arzt und Schlagzeuger Jonathan Puppe ist Schüler am Domgymnasium. Die Bandgründung maßgeblich unterstützt habe Raimund Menzel vom Café Kontakt, der Kontakte zu den anderen Interessenten vermittelte und den Probenraum in der Katharinenkirche für die Band klar gemacht hat. „Wir sind eine Kirchenband und singen Kirchenlieder in modernem Gewand“, erklärt Neubert. Und dann ließen sie es mit „Lobe den Herren, meine Seele“ richtig grooven und die Zuhörer waren begeistert.

Auch die Kleinen von der Domkita feierten ausgelassen mit. Quelle: A. Brünink

Sie seien „Vitamin für die Ohren“ verspricht die A Cappella Gesangsgruppe aus Potsdam, die sich „Hohes C“ nennt und die im Friedgarten lautstark auf sich aufmerksam machte. Sich selbst bezeichnen die Jungs als „sympathische Boygroup“ und wenn sie sagen, dass sie Träume verkaufen, dann glaubt man es. Und sie sind wirklich richtig gut. Tolle Stimmen, gute Performance und launige Moderationen. Der Schlager „Mein kleiner grüner Kaktus“ war nicht nur der Auftakttitel bei ihrem Auftritt, er legte auch die Wurzeln der Gruppe frei, die sich bei ihrer Gründung vor elf Jahren zunächst am Repertoire der berühmten Comedian Harmonists orientierte. Mittlerweile haben sie sich von ihren Vorbildern freigeschwommen und singen eigene Titel, wie beispielsweise „Rinderwahn“ oder covern frühere Ohrwürmer wie „Hello“ von Lionel Richie.

Die Ärzte-und-Heilpädagogen-Combo „kreuz&quer“ beim Debüt im Dom. Quelle: A. Brünink

Doch nicht nur Augen und Ohren und die Seele wurden bei diesem Fest verwöhnt. Mit einem üppigen Büffet selbst gebackener Kuchen und herzhaften Snacks war auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt.

Von Ann Brünink

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