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Früheres Domino-Heim nimmt Jugendliche auf

Erste Flüchtlinge in Damsdorf Früheres Domino-Heim nimmt Jugendliche auf

In Damsdorf sind am Dienstag die ersten Flüchtlinge eingetroffen. Mit der alten Kaserne hat ihre Ankunft allerdings nichts zu tun. Es handelt sich um alleinreisende jugendliche Flüchtlinge, die im früheren Kinder- und Jugendheim „Domino“ ein zeitweiliges Zuhause finden. Die Betreiber des Objektes übernehmen auch die Betreuung der Ankömmlinge.

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Quelle: MAZ-Archiv

Damsdorf. Überraschend sind am Dienstag die ersten alleinreisenden jugendlichen Flüchtlinge in Damsdorf eingetroffen. „Wir sind ganz kurzfristig vom Landkreis über die neue Situation informiert worden“, sagte Kloster Lehnins Vize-Bürgermeister Berthold Satzky der MAZ. Die Kommune hat sowohl die Damsdorfer Ortsbeiratsmitglieder als auch die AG „Flüchtlinge Willkommen!“ informiert. Mit der ehemaligen Kaserne hat die Zuweisung nichts zu tun. Die aus mehreren Ländern stammenden Jugendlichen finden ihr zeitweiliges Zuhause im früheren Kinder- und Jugendheim „Domino“ in der Damsdorfer Hauptstraße.

Jugendamtsleiter Bodo Rudolph

Jugendamtsleiter Bodo Rudolph

Quelle: MAZ Archiv

Die Betreuung der vom mittelmärkischen Jugendamt zugewiesenen Flüchtlinge erfolgt auf privatrechtlicher Basis durch die Betreiber des Objektes, zu denen der einstige Leiter des Kinder- und Jugendheims, Lutz Rehbein, gehört. Bis über die Weihnachtsfeiertage sollen 18 Jugendliche in Damsdorf eintreffen. „Nach den Feiertagen werden sieben weitere junge Männer erwartet“, informierte am Dienstag Jugendamtsleiter Bodo Rudolph. Mit insgesamt 25 geplanten Ankömmlingen sei die Wohnanlage fast ausgelastet.

Das kreisliche Jugendamt stehe unter Handlungszwang. Letzte Woche seien die Aufnahmekapazitäten erschöpft gewesen, andere Standorte seien noch nicht nutzbar, so Rudolph. Alleinreisende jugendliche Flüchtlinge sind außerdem im ehemaligen Lehniner Jugendheim untergebracht. Dort ist die Zahl der Bewohner auf 31 gestiegen.

Aktuell steht nach Auskunft des Landkreises die Aufnahme von voraussichtlich 47 erwachsenen Flüchtlingen auf dem Spargelhof in der Lehniner Waldsiedlung an. Weitere werden folgen.

Von Frank Bürstenbinder

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