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Brandenburg/Havel Fünf Männer prügeln sich in der Straßenbahn
Lokales Brandenburg/Havel Fünf Männer prügeln sich in der Straßenbahn
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16:09 03.01.2018
Quelle: dpa
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Brandenburg/H

Fünf Männer haben sich am Mittwoch in einer Straßenbahn der Linie 6 geschlagen.

Der Vorfall ereignete sich um 11.34 Uhr an der Haltestelle Fouquéstraße in einer Bahn, die in Richtung Hohenstücken unterwegs war. Der Fahrer alarmierte umgehend die Leitstelle der Verkehrsbetriebe Brandenburg, welche die Polizei um Hilfe bat. Die Beamten trafen zehn Minuten später ein – und zogen ergebnislos wieder von dannen.

„Unser Fahrer hat mir geschildert, dass die Auseinandersetzung zwischen den fünf Personen begann, beim Eintreffen der Polizei hatten sich nur noch zwei in der Wolle“, sagt VBBr-Geschäftsführer Jörg Vogler. Offensichtlich hätten beide auf gegenseitige Anzeigen verzichtet und den Beamten jede Menge Schreibkram erspart. Unter den Beteiligten sollen neben Deutschen auch Ausländer gewesen sein. Um 11.56 Uhr konnte die Bahn ihre Fahrt fortsetzen, es kam auch im nachfolgenden Öffentlichen Nahverkehr zu Verzögerungen.

„Nach unseren Erkenntnissen gab es keine Schlägerei, nur eine verbale Auseinandersetzung“, sagt Juliane Mutschischk von der Polizeidirektion.

Das will Vogler nicht hinnehmen. Da die Bahn tagsüber im Liniendienst fährt, können die Bilder der Videoaufzeichnungen erst am Abend ausgewertet werden. „Ich werde da sehr genau hinschauen“, kündigt Vogler an. Zu beachten sei dabei, wie voll die Bahn während der Auseinandersetzung war und ob möglicherweise andere Fahrgäste gefährdet wurden. „Ich erwäge, gegen die Beteiligten ein befristetes Hausverbot zu erteilen, werde mir dazu die Personalien von der Polizei geben lassen. Denkbar ist auch, dass ich selbst Strafanzeige wegen Hausfriedensbruchs gegen die Schläger stelle“, sagt Vogler.

Er verfolge eine Null-Toleranz-Politik und will, dass seine Fahrgäste ein gutes Sicherheitsgefühl haben. „Sie sollen nicht in die Bahnen steigen in der Erwartung, dass jederzeit eine Schlägerei losbrechen kann.“

Von André Wirsing

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