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Brandenburg/Havel "Für mich genau das Richtige"
Lokales Brandenburg/Havel "Für mich genau das Richtige"
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00:17 28.10.2013
Bürgermeister Reth Kalsow. Quelle: Heike Schulze
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Groß Kreutz

MAZ: Herr Kalsow, wie fühlen Sie sich heute an der Spitze einer Gemeinde, die aus acht Ortsteilen besteht?
 Reth Kalsow: Ich bin gern Bürgermeister. Jeden Tag habe ich mit Menschen zu tun – für mich genau das Richtige. Zugegeben, die erste Zeit nach der Gemeindefusion war turbulent. Inzwischen sind wichtige Entscheidungen, wie über den Jeseriger Verwaltungsstandort, gelebter Alltag. Groß Kreutz (Havel) ist in ruhigem Fahrwasser angekommen. Daran hat auch die sachliche Arbeit in der Gemeindevertretung ihren Anteil.
 
 Trauern Sie dem Amt Emster-Havel nach?
 Kalsow: Nein, das macht keinen Sinn. Natürlich hätten die Dörfer damals gern ihre Selbstständigkeit behalten. Die Landesregierung sah das anders. Aus ökonomischer Sicht eine wohl richtige Entscheidung. Die neue Gemeinde hatte vor zehn Jahren 19,3 Millionen Euro Schulden. Jetzt liegen wir bei 4,8 Millionen Euro und haben trotzdem in die Dörfer investiert. Auch dank der Hilfe des Landes. Für einige Ortsteile hätte es ohne Fusion deutlich schlechter ausgesehen.

Ein Grund zum Feiern sind zehn Jahre Groß Kreutz (Havel) nicht?
 Kalsow: Es gibt kein Volksfest, falls Sie das meinen. Aber die Gemeinde lädt alle ehrenamtlichen Kommunalpolitiker aus zehn Jahren heute ins Groß Kreutzer Oberstufenzentrum zu einer Feierstunde ein.
 
 Am 25. Mai 2014 sind Kommunalwahlen. Sie selbst stehen erst wieder 2019 zur Wahl. Wenn Sie mit ruhiger Hand weiterregieren wollen, brauchen Sie Verbündete. Derzeit stehen sich CDU und die Fraktion von Feuerwehr/Vereine/Brückenschlag politisch nah. Auf wen wollen Sie sich in Zukunft stützen?
 Kalsow: Auf alle, die Groß Kreutz (Havel) voranbringen wollen. Natürlich schlägt mein Herz für die CDU. Der Ortsverband wird wohl im Januar seine Liste aufstellen. Ich hoffe, dass wir mit bekannten und neuen Namen bei den Wählern wieder Erfolg haben werden. Generell würde ich Parteipolitik in einer Gemeindevertretung nicht überbewerten.
 
 Was wollen Sie ab 2014 anpacken?
 Kalsow: Wir müssen schauen, ob wir einen Anschluss des WAZV Emster an eine größere Einheit hinbekommen. Nach Investitionen in Kitas, Schulen und Feuerwehren muss die Gemeinde bei den Straßenreparaturen dran bleiben. Auch der grundhafte Ausbau ist ein Thema. Doch die Eigenbeteiligung von 90 Prozent bei Anliegerstraßen, wie vom Gesetzgeber gefordert, ist einfach zu hoch. Hier ist die Landespolitik gefragt.
 

Interview: Frank Bürstenbinder
 

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