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Brandenburg/Havel Fuhrpark: Landkreis rüstet für die Katastrophe
Lokales Brandenburg/Havel Fuhrpark: Landkreis rüstet für die Katastrophe
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03:00 26.03.2017
Neue Fahrzeuge im Wert von mehreren hunderttausend Euro für den Rettungsdienst und den Katastrophenschutz übergab der Landkreis Potsdam-Mittelmark am Donnerstag an die Nutzer. Quelle: JACQUELINE STEINER
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Mittelmark

Für den Fall einer Großschadenslage sieht sich der Landkreis wieder ein Stück besser gerüstet. So haben die Feuerwehrleute aus Dippmannsdorf (Bad Belzig) am Donnerstag ein neues Katastrophenschutzfahrzeug S 2000 in ihren Fuhrpark aufgenommen. Dabei handelt es sich um ein vom Bund finanziertes MAN-Fahrzeug mit 2000 Meter Schläuchen an Bord. „Allzeit gute Fahrt!“ wünschte Alexander Engel, Fachdienstleiter Brand- und Katastrophenschutz, den Kameraden bei der Schlüsselübergabe im Feuerwehrtechnischen Zentrum (FTZ) in Beelitz-Heilstätten.

Lars Habedank (l.) und Dieter Zimmermann von der Dippmannsdorfer Feuerwehr in dem vom Bund finanzierten Schlauchwagen. Das Auto rückt kreisweit bei Großeinsätzen aus. Quelle: JACQUELINE STEINER

Der stellvertretende Wehrführer von Dippmannsdorf, Klaus Rettig, freute sich über den Neuzugang. „Wir haben ausreichend Platz im Gerätehaus und können die personelle Besetzung des Autos sicherstellen“, sagte Rettig der MAZ. Dippmannsdorf ist neben Treuenbrietzen der zweite Standort an dem der Landkreis einen Schlauchwagen für den Katastrophenfall bereithält. Lange Schlauchstrecken werden insbesondere bei Waldbränden gebraucht, weshalb sich die Verwaltung für eine Stationierung im Fläming entschied.

Marcel Klee (l.) und Frank Winkler von der Sondereinsatzgruppe Verpflegung vor ihrem neuen Gerätewagen. Nutzer ist die Johanniter-Unfall-Hilfe. Quelle: JACQUELINE STEINER

Der Schlauchwagen ist eines von insgesamt vier neuen Rettungs- und Einsatzfahrzeugen, die in dieser Woche in die Hände ihrer Nutzer übergingen. So wurde aus dem Haushalt des Landkreises ein 154 000 Euro teurer Iveco-Gerätewagen für die Sondereinsatzgruppe Verpflegung finanziert. „Auf dem Auto befindet sich alles, was für die Verpflegung von Einsatzkräften im Ernstfall und bei Übungen notwendig ist“, erklärte Zugführer Frank Winkler von der Johanniter-Unfall-Hilfe. Das in Bad Belzig stationierte 7,5-Tonnen-Fahrzeug ist mit einem deutschlandweit einmaligen Ladekonzept ausgestattet. Vom Stromerzeuger über Zubehör und Essenbehälter befindet sich das gesamte Inventar auf Rollwagen, die über eine Ladebordwand be- und entladen werden können. Der Aufbau lässt sich auf drei Seiten öffnen. Die Sondereinsatzgruppe besteht seit 25 Jahren und hat mittelmärkische Feuerwehrleute schon bei vielen Großeinsätzen und Übungen begleitet.

Blick in den neuen Rettungswagen, der von Promedica genutzt wird. Quelle: JACQUELINE STEINER

Auch in Neuanschaffungen in den Rettungsdienst hat der Landkreis investiert. Ein Notarzteinsatzfahrzeug auf der Basis eines Ford S-Max ging an die Johanniter am Standort Bad Belzig. Der Rettungsdienstleister Promedica übernahm für den Standort in Lehnin einen Rettungswagen der neuesten Generation. Allein die im Fahrzeug untergebrachte Medizintechnik hat einen Wert von über 50 000 Euro. „Die Mitarbeiter im Rettungswesen müssen nicht nur transportieren. Auf den Autos herrschen inzwischen klinikähnliche Verhältnisse , die eine hohe Qualifikation verlangen“, sagte Klaus-Dieter Hallex, Fachdienstleiter Rettungswesen, bei der Vorstellung der Fahrzeuge.

Mit der Umrüstung des Einsatzleitwagens I ist die Umstellung auf den Digitalfunk abgeschlossen. Quelle: JACQUELINE STEINER

Nicht frisch aus der Fabrik, sondern Baujahr 1999 ist der Einsatzleitwagen I, den der Landkreis nach einer umfassenden Umrüstung auf Digitalfunk wieder in Dienst stellte. Dafür wurden rund 27 000 Euro ausgegeben. Der VW ergänzt den großen Einsatzleitwagen II bei Alarmierungen der kreisweiten Gefahrstoff- oder Waldbrandeinheit. Beide Autos sind in Beelitz-Heilstätten unter dem Dach des FTZ stationiert. „Die Umrüstung war die letzte Aktion im Rahmen der Einführung des Digitalfunks auf unseren Fahrzeugen“, sagt Kreisbrandmeister Herbert Baier.

Von Frank Bürstenbinder

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