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Brandenburg/Havel Gabarró will auf 100 Mitarbeiter wachsen
Lokales Brandenburg/Havel Gabarró will auf 100 Mitarbeiter wachsen
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02:16 29.06.2015
Quelle: V. Maloszyk
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Brandenburg an der Havel

Türöffnerin für den Besuch war Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann (CDU), die der Firmenchef liebevoll als „alte Freundin“ lobte. Die Rathauschefin war es auch, die auf die Erfolge und die Perspektiven des aus Barcelona stammenden Unternehmens verwies, das Stahldraht zieht, so dass die Weiterverarbeiter daraus Produkte zum Beispiel für die Auto-, Haushaltsgeräte- und Recyclingindustrie herstellen können.

Die Firmenchefs sehen ihre Brandenburger Niederlassung, die etwas größer ist als das Stamm werk in Spanien, auf einem sehr guten Weg. Im März startete die Produktion mit 35 Beschäftigten. Inzwischen ist die Mitarbeiterzahl auf 65 gestiegen. „Wir wollen aber noch weiter wachsen, denn die Auftragslage ist nicht nur sehr gut, sie wächst auch noch“, sagte Präsident Jordi Gabarró am Freitag. Hundert Beschäftigte, das ist Gabarrós mittelfristige Perspektive. Er und Geschäftsführerin Mercedes Magrané kommen sehr oft in ihr Brandenburger Werk.

Gabarró räumt Fehler ein

Das Metallunternehmen suche aktuell Ingenieure und Vorarbeiter, berichtet der Eigentümer. Er machte keinen Hehl daraus, dass sein Unternehmen erst einmal klarkommen musste mit der ganz anderen Mentalität der deutschen Arbeiter. „Wir haben Fehler gemacht“, räumte Gabarró ein.

Die Ansiedlung der Südeuropäer hatte eine jahrelange Vorgeschichte, was auch an der zwischenzeitlichen Finanzkrise lag. Für die Spanier ist „Brandenburg als Mitte Europas“ die Eingangstor zu den osteuropäischen Handelspartnern. Gabarró Deutschland produziert rund um die Uhr in drei Schichten außer Stahldrähte für Automobilteile auch Produkte, die zum Beispiel zu den Körben in Spülmaschinen weiterverarbeitet werden, zu Supermarkt-Einkaufswagen, Gittern für Futtertröge, Gepäckwagen an Flughäfen und für die dortigen Kabelinstallationen.

Produktion wächst

Gabarró investierte, gefördert vom Land Brandenburg, nach Angaben des Eigentümers 25 Millionen Euro in seine deutsche Ansiedlung.
5000 Tonnen Stahl werden in Hohenstücken monatlich verarbeitet.
Die Produktion soll am deutschen Standort in diesem Jahr um ein Drittel gesteigert werden. Das Umsatzziel allein für Brandenburg liegt 2015 bei rund 40 Millionen Euro.

Das Gesamtunternehmen, das im vergangenen Jahr 62 Millionen Euro Umsatz erzielte, unterhält Geschäftsbeziehungen zu Partnern in 43 Ländern. Einer der wichtigen Lieferanten ist das Riva-Elektrostahlwerk in Brandenburg.

Interessiert an benachbarter Ansiedlung

Dietlind Tiemann wies darauf hin, dass die Spanier in Hohenstücken mehr Fläche gekauft haben, als sie derzeit benötigen. Der Firmeneigentümer bestätigte, dass er interessiert sei an einer benachbarten Ansiedlung. Er schloss aber aus, dass er Grundstücke an ein Unternehmen verkaufen würde, das als Weiterverarbeiter ein Wettbewerber seiner Kunden am Markt ist. Am liebsten wäre ihm, wenn einer seiner Kunden ihm nach Hohenstücken folgte.

Wirtschaftsminister Gerber besuchte am Freitag in Brandenburg außerdem das ZF-Getriebewerk und das Architekturbüro Krekeler.

Von Jürgen Lauterbach

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