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Gastgeber beim Löschangriff ganz vorn

Feuerwehrfest in Dretzen Gastgeber beim Löschangriff ganz vorn

Das kleine Dorf Dretzen (Potsdam-Mittelmark) hat eine engagierte Feuerwehr und einen rührigen Verein mit insgesamt beachtlichen 70 Mitgliedern. Perfekt organisiert war wieder das diesjährige Feuerwehrfest. Bei den Wettkämpfen belegten die Gastgeber den zweiten Platz.

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Als Gastgeber kamen die Dretzener Kameraden beim Feuerwehrwettkampf auf den 2. Platz.

Quelle: Jürgen Krumnow

Dretzen. Bei ihrem jüngsten Feuerwehrfest haben sich der Feuerwehrverein und die aktiven Kameraden von ihrer besten Seite gezeigt. Auf der Sportfläche herrschte bei den Vorführungen der Jugendwehr und den über zwei Stunden währenden Wettkämpfen der Aktiven von zehn Feuerwehren der Umgebung eine spannungsgeladene Atmosphäre. Die Zuschauer saßen auf den überdachten Sitzgelegenheiten am Rande des kleinen Platzes in der ersten Reihe.

Der Dretzener Nachwuchs beim Löschangriff

Der Dretzener Nachwuchs beim Löschangriff.

Quelle: Jürgen Krumnow

Zur Betreuung der Wettkämpfe und der Stände bis hin zum Kuchenbuffet waren Mitglieder des Feuerwehrvereins und der Feuerwehr eingesetzt. Während Vereinsvorsitzender Frank Baewert auf 70 Mitglieder verweisen kann, zählt Feuerwehrchef Jan Menge 45 Mitglieder auf. Natürlich überschneiden sich Mitgliedschaften im Verein und der Feuerwehr. Doch bei nur 180 Einwohnern im Ort war es unvermeidlich, dass auch bei diesem Feuerwehrfest so mancher mit zwei Aufgaben betraut war. So Jan Menge als aktiver Wettkämpfer und Standbetreuer am Schießstand. Das betraf auch Jugendwart Ralf Wust mit seiner 16 Mitglieder zählenden Jugendwehr und seine Frau Doreen, die als Kinderwart sechs Mädchen und Jungen betreut.

Die Dretzener Männer am Start

Die Dretzener Männer am Start.

Quelle: Jürgen Krumnow

„Aber das geht nur vom Frühjahr bis zum Herbst“, berichtete das für die Jugend engagierte Paar, dessen 21-jähriger Sohn auch zur Feuerwehr gehört. Denn im Winter ist das Gerätehaus wegen des fehlenden Wassers und der fehlender Heizung den Kindern nicht zuzumuten. Irgendwann nach 1970 bauten die Feuerwehrleute eine alte Scheune in Eigenleistung zum Gerätehaus um. „Bis heute hält es das Amt nicht für nötig in einen Wasseranschluss und in eine Heizung zu investieren. Obwohl der Amtsdirektor selbst Feuerwehrmann in Schenkenberg ist“, beklagte sich Vize-Löschgruppenführer Max Muranka. Auch der frühere Feuerwehrchef Thomas Hertel wünschte sich, dass die Verwaltung mehr für die Feuerwehr übrig haben sollte.

Dabei beschwerten sich die Dretzener Kameraden nicht einmal über ihr Löschfahrzeug W 50, das ebenso alt wie das Gerätehaus ist. Im Jahr rückt das Auto zu etwa fünf Einsätzen aus. Mit den Einnahmen aus Schrottsammlungen und Arbeitseinsätzen unterstützt der Verein die Arbeit der aktiven Kameraden und des Nachwuchses. „In unserem kleinen Ort müssen wir füreinander da sein. Deshalb halten wir zusammen“, sagte Feuerwehrchef Frank Baewert. So wurden die für Wettkämpfe genutzte Tragkraftspritze repariert und für die Jugendwehr Schläuche und T-Shirts gekauft.

Von Jürgen Krumnow

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