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Vornamen: Die neuen Jungen sind oft einsilbig

So nennen Brandenburger ihre Kinder Vornamen: Die neuen Jungen sind oft einsilbig

Die Zahl der Geburten ist im vergangenen Jahr in der Stadt Brandenburg auf knapp 1.000 angestiegen. Indes hat Sophie Emma bei den beliebtesten Vornamen für neugeborene Mädchen in der Havelstadt auf Platz 3 verwiesen. Bei den Jungen war Finn der Renner – die meisten Brandenburger Eltern entschieden sich für diesen Namen.

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Quelle: dpa-Zentralbild

Brandenburg/H. Langsam aber sicher kratzt die Stadt Brandenburg an der 1000er-Marke. Denn im vergangenen Jahr beurkundete das Standesamt 978 Geburten von Kindern, die in der Havelstadt das Licht der Welt erblickten, fast 50 mehr als im Jahr zuvor, als 924 neugeborene Kinder in der Stadt registriert wurden..

Mädchen und Jungen sind fast gleichauf, wie Verwaltungssprecherin Angelika Jurchen berichtet. Unter den neuen Erdenbürgern sind 488 Jungen und 484 Mädchen. Das Verhältnis war im Vorjahr ähnlich. Seinerzeit hatten 465 Jungen knapp die Oberhand über 459 Mädchen.

Nicht alle Neugeborenen sind Bürger der Stadt geworden. Denn im städtischen Klinikum schenken auch Frauen, die außerhalb der Stadttore wohnen, Kindern das Leben. Die Stadt kann sich über 595 Brandenburger Neubürger im vergangenen Jahr freuen, 17 mehr als im Jahr zuvor. Vor 25 Jahren waren es allerdings fast doppelt so viele.

Jungen und Mädchen halten sich die Waage

Zwanzig Zwillingspaare wurden 2015 in Brandenburg entbunden, vier mehr als im Vorjahr. Zwölfmal kamen zwei Jungen zur Welt, zweimal zwei Mädchen und sechsmal ein Junge und ein Mädchen.

Die Namensvorlieben der Eltern haben sich ein wenig verändert. Sophie hat Emma auf Platz 3 verwiesen, Finn war als männlicher Vorname der Favorit Brandenburger Eltern. Das Standesamt der Stadt hat das vergangene Jahr statistisch ausgewertet und dabei herausgefunden, welche Vornamen Brandenburger Eltern derzeit am liebsten vergeben.

Bei den Mädchen ist Sophie weit vorn und hat ihren Spitzenplatz aus dem Jahr 2013 zurück erobert, gefolgt von Marie und Vorjahressiegerin Emma. Jungen trugen 2015 gern den Vornamen Finn, der Alexander als beliebtesten Vornamen ablöste. Dahinter sind diesmal die ebenfalls einsilbigen Namen Paul und Ben platziert.

Sophie mit Abstand an der Spitze

Leider gab es im vergangenen Jahr nicht nur mehr Geburten in der Stadt, sondern auch eine steigende Zahl an Todesfällen. 1190 Frauen und Männer sind 2015 in der Stadt Brandenburg gestorben, 2014 hatte der Tod 1135 Menschen ereilt.

Die Standesbeamten trauten 274 Ehepaare, 16 mehr als 2014 und eines mehr als 2013. 72 Paare, die als Einwohner der Stadt Brandenburg an der Havel gemeldet sind, haben außerhalb der Stadt den Bund fürs Leben geschlossen.

Acht Männer gaben einander das Ja-Wort und zwei Frauen gingen ebenfalls die sogenannte Lebenspartnerschaft ein. Geschieden wurden im vergangenen Jahr in Brandenburg 235 Ehepaare.

Von Jürgen Lauterbach

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