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Brandenburg/Havel Gedenken an Pogromnacht in Brandenburg
Lokales Brandenburg/Havel Gedenken an Pogromnacht in Brandenburg
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18:31 08.11.2018
Zum Gedenken an die Reichspogromnacht trafen sich am Donnerstagabend viele Brandenburger am Neustädtischen Markt. Quelle: JACQUELINE STEINER
Brandenburg/H

Zahlreiche Brandenburger versammelten sich am Donnerstagabend im Zentrum der Havelstadt, um der Opfer der Reichspogromnacht am 9. November 1938 zu gedenken. Sie trafen sich auf Einladung der jüdischen Gemeinde und der Evangelischen Jugend am Neustädtischen Markt. Von dort aus ging es dann zur ehemaligen Synagoge in der Großen Münzenstraße.

Unterwegs gab es an drei verschiedenen Stationen kleine Theaterszenen zu sehen. Pfarrerin Ulrike Mosch und die Schauspielerin und Theaterpädagogin Claudia Kühn hatten sich dazu im Vorfeld auf einer Forschungsreise mit unterschiedlichen Fragen zum Thema auseinander gesetzt. Dabei ging es um Ausgrenzung, das Engagement für Mitmenschen und den Einsatz für ein demokratisches Zusammenleben.

Nazis hatten vor 80 Jahren in ganz Deutschland bei den Novemberpogromen Synagogen in Brand gesetzt, jüdische Mitbürger geschlagen und verhaftet, ihre Geschäfte und Wohnungen geplündert und verwüstet. Die Pogromnacht gilt als Anfang des Holocaust.

Die Evangelische Jugend der Stadt Brandenburg erinnert seit Jahren an die Ereignisse des 9. November 1938, immer zusammen mit Partnern in der Ökumene, der jüdischen Gemeinde und Vertretern der Stadt.

Am ehemaligen Standort der Synagoge in der Großen Münzenstraße gab es dann eine Andacht.

Von MAZ

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