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Brandenburg/Havel Gemalte Gärten und blühende Tapeten
Lokales Brandenburg/Havel Gemalte Gärten und blühende Tapeten
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16:42 02.09.2015
Im Garten Eden: Maria Hänsch (vorn), Stefanie Ihnow und Thomas Hurth. Quelle: André Wirsing
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Brandenburg an der Havel

Sie zählen zu den schönsten Gärten auf dem Packhof: Der „Garten Eden“ und der Garten „Rot“. Dabei können sie gegensätzlicher nicht sein. Ersterer ist romantisch mit einem Metallbett unter einem Boskoop-Baum, ringsherum wuchern Fette Henne, verschiedene Sorten der Echinacea (Sonnenhüte), Verbenen und Mädchenaugen zwischen unzähligen Gräsern. Der andere Garten mutet beinahe expressionistisch an mit seiner Minimalsprache – Kiefer, Schwarzer Bambus, Blutgras, Basaltsplitt und der mächtigen Sitzbank aus Schwarzeiche. Wild romantisch und geometrisch.

Gärten sehen aus wie gemalt

Beide Gärten haben aber eines gemeinsam: Sie sehen aus wie gemalt. Im weitesten Sinne liefern sie auch ein Thema für das nächste MAZ-Leser-Bugaforum im Haus der Landschaft: Blühendes als „Tapete für den Garten“. Was passt zusammen, welche Farbkombinationen sind gerade im Trend, wie verwendet man Stauden richtig? Habe ich extreme Einflüsse, liegen meine Beete meist zu sonnig oder zu schattig, wie kann ich mir helfen? Die Landschaftsplanerin Maria Hänsch von der Potsdamer Gartengestaltung aus Werder wird zu all diesen Fragen Antworten geben, unterstützt von ihrer Kollegin Stefanie Ihnow. Natürlich gibt Maria Hänsch auch Auskunft zu ihrem Eden-Garten, den sie erdacht und auch mitgebaut hat.

Ebenso wird Thomas Hurth, Geschäftsführer der H & K Gartendesign Brielow, den von ihm erbauten Rot-Garten erläutern, er hat auch den Gartenplaner Thorsten Graser gewinnen können, zu seinen Intentionen für dieses Kunstwerk zu sprechen.

Beide werden auch Fragen beantworten, Thomas Hurth gibt beispielsweise Tipps wie man am besten mit Bambus umgeht, und dass man ihn am besten in der Nähe des Pools oder in japanischen Gärten verwendet.

Der Gartenbauer wird zudem über Einfassungen für Wege informieren, zeigen dass es mehr Möglichkeiten als normale Borde gibt, etwa mit Stahlbändern oder Hölzern. “

Von André Wirsing

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