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Gemeinde steht weiter zum SV Roskow

Finanzielle Unterstützung Gemeinde steht weiter zum SV Roskow

Die Kommune und der in Roskow ansässige Sportverein wollen auch in Zukunft eng zusammenarbeiten. Das bekräftigten beide Seiten auf der jüngsten Gemeinderatssitzung. So soll der Verein auch künftig die Sportanlagen kostenlos nutzen dürfen.

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Der Sportplatz in Roskow

Quelle: F. Bürstenbinder

Roskow. Kommune und Sportverein wollen auch in Zukunft eng zusammenarbeiten. Das bekräftigten beide Seiten auf der jüngsten Gemeinderatssitzung. „Wo wir helfen können, wird es die Gemeinde weiterhin im Interesse des Sportvereins tun“, sagte Bürgermeister Ulrich Pleßke aus Anlass eines neuen Nutzungsvertrages zwischen der Kommune und dem SV Roskow.

Die Sportanlagen werden dem Verein wie bisher kostenlos überlassen. Auch übernimmt die Kommune die Betriebskosten. Allerdings kann sich der Sportverein mit seinen rund 260 Mitgliedern nicht mehr automatisch auf die Zahlung weiterer Zuschüsse für Personal, Unterhalt und Anschaffungen verlassen. Im neuen Nutzungsvertrag ist eine einschränkende Formulierung enthalten, die es so in bisherigen Papieren noch nicht gab. Danach soll es beginnend mit 2016 finanzielle Unterstützung nur noch nach Maßgabe des Haushaltes geben. Geht es der Gemeinde also schlecht, wird es auch weniger Mittel für den Sportverein geben. „Wir werden jährlich neu im Haupt- und Finanzausschuss mit dem Vereinsvorstand über die Höhe der Zuwendungen entscheiden“, kündigte Bürgermeister Pleßke an.

Vereins-Schatzmeister Ralf Lang zeigte Verständnis für die vorsichtige Haltung der Kommune, erinnerte aber an die große Verantwortung des Sportvereins für die Kinder und Jugendlichen. In den letzten sechs Jahren sei dreimal der Beitrag erhöht worden. Sponsoring sei eine der Hauptaktivitäten des Vorstandes zur Einwerbung von Geldern, doch ohne Zuschüsse der Gemeinde drohe eine Schieflage des Haushalts, so Lang. Problem: Der Verein nimmt derzeit keine Pachterlöse mehr für das Sportlerheim ein, weil sich kein neuer Pächter findet.

Auch Roskows Ortsvorsteher Udo Schultze findet den neuen Vertrag in Ordnung: „Ist die Finanzlage gut, kann es auch mal 1000 Euro mehr geben.“

Von Frank Bürstenbinder

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