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Brandenburg/Havel In den Ortsteilen werden 3,7 Millionen investiert
Lokales Brandenburg/Havel In den Ortsteilen werden 3,7 Millionen investiert
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17:25 03.12.2018
Der Planungsentwurf für die Sanierung der alten Plauer Brücke liegt vor, nun wird die Ausschreibung vorbereitet. Im September hatten Bürger ein Brückenpicknick veranstaltet. Quelle: Tobias Wagner
Brandenburg/H

Im kommenden Haushalt der Stadt Brandenburg/Havel sind Projekte in einem Umfang von mehr als 3,7 Millionen Euro für Brandenburger Ortsteile vorgesehen. Das teilt Jan Penkawa für die Stadtverwaltung mit und erläutert dabei an Beispielen, wofür das Geld vorgesehen ist.

In Plaue gehen Fachgebietsleiter Peter Reck zufolge die Planungen zur Sanierung der alten Plauer Brücke voran. Der Entwurf liegt vor, die Ausschreibung wird noch bearbeitet. Der Bau ist in den Jahren 2019 und 2020 vorgesehen. Die Kosten belaufen sich wie berichtet auf 2,6 Millionen Euro, davon sind 1,8 Millionen durch Zuweisung gedeckt. Die noch benötigten 800.000 Euro befinden sich um Antragsverfahren, so die Verwaltung,

In Göttin ist der Rochow-Radweg ein laufendes Projekt. Die Beauftragung der weiteren Planungsleistungen ab Entwurfsphase steht unmittelbar bevor. Finanziert wird der Radwegebau aus Haushaltsresten der Vorjahre plus Förderung.

Zauche-Radweg mit Kloster Lehnin

Die Bauleistungen für den Zauche-Radweg in Gollwitz können nach Bestätigung des Hauptausschusses am 19. November nun öffentlich ausgeschrieben werden. Gemeinsam mit Kloster Lehnin wird der Bau realisiert, weil viele gegenseitige Abhängigkeiten bezüglich Baufreiheit und Naturschutzauflagen bestehen.

Die Stadt hat sich bereit erklärt, das Verfahren zu leiten. Gebaut werden soll im nächsten Jahr. Die Kosten belaufen sich einschließlich der Planung und der Nebenleistungen auf 590.000 Euro.

In Klein Kreutz soll die Straßenbeleuchtung an einzelnen Standorten verbessert werden, und zwar in Zusammenhang mit Leistungen anderer Versorger. In Etappen wird dort bis 2020 gebaut.

Gehweg zur Kita in Mahlenzien

In Mahlenzien soll für 70.000 Euro ein Gehweg zur Kindertagesstätte gebaut werden, wenn die Stadtverordneten zustimmen.

Die Förderung des Radwegs zwischen Göttin und Reckahn hat die Landesarbeitsgemeinschaft Flämig-Havel positiv beschieden.

Im Ortsteil Wust liegt der Zuwendungsbescheid für das Gemeindehaus vor. Die Stadt investiert dort rund 85.000 Euro.

Zu den Bauprojekten gehört in Kirchmöser die Modernisierung des Havelradweges zwischen Buhnenhaus und Gränert, die gerade läuft, wie Fachgebietsleiter Peter Reck berichtet. Die Investitionsbank des Landes ILB fördert die Arbeit zu 80 Prozent.

Einbau von Wurzelsperren

Wesentliche Bestandteile, welche die Baufirma erbringen muss, ist der Einbau von Wurzelsperren, also der Wurzelschutz. Außerdem werden Deckschichten beseitigt, die als Folge des Wurzelwachstums aufgebrochen sind.

Die Arbeiten werden spätestens im Frühjahr 2019 abgeschlossen sein, bei günstiger Witterung sogar noch in 2018. Die Kosten belaufen sich auf etwa 460.000 Euro.

Zur permanenten Aufgabe in Kirchmöser gehört die Beseitigung der Altlasten im Industriegebiet Kirchmöser. Die Bodenreinigung an der ehemaligen Gasgeneratorenstation läuft schon mehrere Jahre und wird auch noch weiter betrieben werden müssen, um zumindest eine nahezu ausreichende Reinigung des Bodens und des Grundwassers zu erreichen.

Überall Ortstafeln

Alle Dörfer sollen für knapp 30.000 Euro Ortstafeln erhalten mit den wichtigsten Daten. Sie sollen in naher Zukunft aufgestellt werden.

Darüber hinaus sind Penkawas Angaben mehr als 750.000 Euro für die Straßenunterhaltung und die Grünflächenpflege in den Ortsteilen veranschlagt.

Grünflächen

Die Grünflächenpflege kostet in Gollwitz 30.000 Euro, in Göttin 15.000 Euro, in Kirchmöser 150.000 Euro, in Klein Kreutz 25.500 Euro, in Saaringen 11.300 Euro, in Mahlenzien 15.800 Euro, in Plaue 33.800 Euro, in Schmerzke 24.800 Euro und in Wust 24.000 Euro.

Abgeschlossen ist bereits das Projekt Eingangsbereich Friedhof Schmerzke, das zu den sogenannten ILE-Projekten gehört. Die Rasenansaat ist dort wegen des trockenen Sommers nicht so erfolgt wie gewünscht.

Andere ILE-Projekte in den Ortsteilen liegen allerdings in den Haushaltsjahren 2019 und 2020 auf Eis. Sie sollen erst danach an die Reihe kommen, wogegen sich die Ortsvorsteher wehren.

Von Jürgen Lauterbach

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