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Brandenburg/Havel Geschäfte am Neustädtischen Markt ziehen um
Lokales Brandenburg/Havel Geschäfte am Neustädtischen Markt ziehen um
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06:10 21.10.2016
Fenskes ziehen demnächst um, dann rückt die Apotheke am Entree der Türklitz-Passage mehr in den Blickpunkt. Quelle: Jacqueline Steiner
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Brandenburg/H

Der Neustädtische Markt wird lebendiger, vor allem an der nordöstlichen Seite wird die Ladenzeile von der Tourismusinformation an ergänzt.

Das wird durch mehrere Umzüge erreicht: Elektronikpartner Fenske zieht in die sanierten Räume des ehemaligen Restaurants „Zum Roland“, das die alten Brandenburger unter „Löffler“ kennen. In die bisherigen Räume des Elektronikmarktes zieht der Apotheker Karl Stallknecht, der bislang auf dem Hof der Türklitz-Passage sitzt. Wer genau in die Apotheke zieht, sei noch nicht ganz klar, sagt Anja Voigt von der Türklitz-Hausverwaltung. Im Gespräch sind eine Arztpraxis oder eine Hebammenpraxis, die auch schon Räume im Gesundheitszentrum am Bahnhof angeboten bekommen hat. „Es ist noch kein Mietvertrag unterschrieben. In diesem Jahr richten wir das bisherige Fenske-Geschäft für die Apotheke her. Mehr ist erst einmal nicht geplant“, sagt Anja Voigt.

Im Hof der Türklitz-Passage. Quelle: JACQUELINE STEINER

Das Familienunternehmen Fenske kommt der Umzug nach 26 Jahren gerade recht: „Wir wollten uns verändern und gleichzeitig an dem Standort bleiben, wo uns die Kunden zu finden gewohnt sind“, sagt Martina Fenske. Ehemann Hans-Enno möchte das Geschäft für die Kunden „nach innen und außen moderner gestalten, eine intensive Warenpräsentation haben und auch moderne Entwicklungen wie ,Smart Home", das vernetzte Zuhause, aufnehmen“. Gleichzeitig soll der Service-Gedanke immer noch an erster Stelle stehen. „Egal, ob der Kunde ein großes oder ein kleines Problem hat, er soll immer zufrieden nach Hause gehen.“ Die Technik-Jünger sollen alle aktuellen Waren vorfinden und die älteren Kunden nicht auf ihren gewohnten Service verzichten. „Natürlich werden wir weiterhin die passende Abtastnadel für den Plattenspieler auftreiben oder das alte Tonbandgerät noch reparieren, auch wenn es bei vielen längst aus der Mode ist“, sagt Sohn Christian, der die Werkstatt verantwortet, die es am neuen Standort drei Häuser weiter auch in Zukunft geben wird. Erste Kontakte zur neuen Vermieterin Gabriele Krüger (Löffler-Tochter) habe es bereits vor einem Jahr gegeben. In der ersten Novemberwoche ist Umzug und große Neueröffnung am 4. November.

Auch Apotheker Karl Stallknecht sieht im Umzug nur Vorteile: „Ich ziehe von einer 2-b-Lage in eine 1-b-Lage, meine Apotheke wird sichtbarer im Stadtbild.“ Der 63-Jährige plant, die Apotheke in drei Jahren zu verkaufen, dann will er sich zur Ruhe setzen – die bessere Lage bedeutet auch bessere Verkaufsaussichten. Zudem steigert er den Anteil der Lauf- und Stammkundschaft auf das Doppelte. Sein Hauptgeschäft ist bislang das Herstellen von Zytostatika – Krebs-Chemotherapien für den ambulanten Einsatz. Die – volkstümlich gesagt – frisch gemixten Medikamente haben teilweise nur eine Haltbarkeit von sechs Stunden, müssen also schnell in die Praxen. Das Geschäftsfeld wird auch bleiben und ergänzt werden um einen größeren Anteil an Kunden, die mit und ohne Rezept direkt in der Apotheke Rat und Hilfe suchen. Eine Konkurrenz durch die neue Apothekenketten-Filiale auf der anderen Seite des Platzes sieht er nicht. „Wir ergänzen uns, Easy nimmt höchsten den Drogerien Kunden weg.“

Von André Wirsing

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