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Gestandener Manager übernimmt Buga

Vorgängerplanungen sind kaum zu verwenden Gestandener Manager übernimmt Buga

Mit Manfred Rademacher konnte der Buga-Zweckverband einen Kulturmanager verpflichten, der etwas von Gartenschauen versteht – vier Bugas und zuletzt die Landesgartenschau in Prenzlau hat er erfolgreich begleitet.

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Manfred Rademacher setzt auf Bewährtes.

Quelle: MAZ

Brandenburg an der Havel. Manfred Rademacher ist ein Perfektionist: Schon Wochen vor seinem offiziellen Dienstbeginn an diesem Freitag als Veranstaltungsmanager der Buga 2015 springt er beim Zweckverband in Premnitz rum – ehrenamtlich sozusagen. Gerade hinter ihm liegt eine sehr erfolgreiche Landesgartenschau in Premnitz. In 172 Tagen hat er in der Uckermark rund 1000 Veranstaltungen gestemmt, von der Mini-Lesung auf der Wiese bis zum großen Konzert. Doch nun drängt die Zeit – Ende Dezember muss der „Sales Guide“ fertig sein, wie der Verkaufsprospekt neudeutsch genannt wird. Zu Jahresbeginn 2014 sind die wichtigen Messen – Grüne Woche, Internationale Tourismusbörse ... Dann muss schon im Prospekt der Reiseanbieter das Programm für die 177 Tage von April bis Oktober 2015 zwischen Brandenburg und Havelberg stehen. Erst einmal muss Rademacher Aufräumarbeit leisten, er sichtet, was von den Konzepten des im Sommer hastig verabschiedeten Vorgängers Henry C. Brincker überhaupt zu gebrauchen ist. Fest steht schon jetzt: Orgelfestivals in Brandenburg, riesige Shanty-Chortreffen in Premnitz oder gar Ballettinszenierungen auf Lilienthals Flugwiese wird es nicht geben, das ist auch nicht bezahlbar.

Eine knappe Million Euro hat Rademacher im Budget, davon müssen Künstler, Technik, Gema und Grünes-Klassenzimmer-Veranstaltungen finanziert werden.

„Das ist eine Leistungsschau der Gärtner und der Region, das muss sich wiederfinden. Wir sind nur das Begleitprogramm“, doziert der 61-Jährige.

Erfahrungen hat er genügend, ausgebildet als Agent der Konzert- und Gastspieldirektion der DDR, betreibt er heute selbst eine Agentur, hat die Veranstaltungen bei den Bugas in Cottbus, Potsdam, Gera und Schwerin verantwortet. „Wir können nicht jeden Wochentag an allen fünf Standorten bespielen, aber wir werden auch Überraschungen präsentieren.“

Ansonsten setzt Rademacher auf Bewährtes: Chöre, Blasmusik, Polizeiorchester, Jazz und Dixieland, Folk und Country, Tanz und Folklore. Es gibt von Theatern Kooperationsangebote – da ist zu schauen, was unter freiem Himmel umsetzbar ist. Wichtigste Spielstätten sollen die Havelberger Domplatte und die Brandenburger Freilichtbühne sein.

Von André Wirsing

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