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Brandenburg/Havel Gitarrenklänge im Gutshaus
Lokales Brandenburg/Havel Gitarrenklänge im Gutshaus
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17:34 06.03.2017
Domenico del Giudice im Reckahner Schloss Quelle: Christine Lummert
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Reckahn

Mit Gitarrenklängen des italienischen Musikers Domenico del Giudice starteten die Havelländischen Musikfestspiele im Reckahner Schloss in ihre 17. Saison. Die überregional bekannte Kulturveranstaltung steht unter der Schirmherrschaft der Landräte des Havellandes und von Potsdam-Mittelmark. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, nationale und internationale Künstler an verschiedensten Spielstätten der Region zu präsentieren. So sollen klassische Kultur, die wunderbare Landschaft rund um die Havel und schön wiederhergerichtete Schlösser, Kirchen und Herrenhäuser zu einem gelungenen Kunsterlebnis verschmelzen.

Zum Auftaktkonzert im Landkreis Potsdam-Mittelmark durfte Madleen Fox, die vor zwei Jahren die Rolle der Geschäftsführerin der Kulturreihe von ihrem Vater und Festspielbegründer Frank Wasser übernommen hat, im Reckahner Herrenhaus etwa 100 erwartungsfrohe Zuhörer begrüßen. „Anlässlich des 500. Reformationsjubiläums haben wir in diesem Jahr speziell auch neun Veranstaltungen zum Reformationsthema in unseren Festspielkalender aufgenommen,“ erklärte Fox.

Christian Stein (CDU), der stellvertretende Landrat Potsdam-Mittelmarks, hob in seinen Grußworten noch einmal die Vielfältigkeit des diesjährigen Programms der Havelländischen Musikfestspiele hervor. Von Kammermusikabenden, über Lesungen bis hin zu populärer Musik in der Open-Air-Reihe ist vieles in knapp 40 Konzerten an 20 Spielorten zu erleben. „Wenn es ihnen gefällt, sagen sie es unbedingt weiter, denn diese Verbindung von Kultur und Natur ist ein wunderbares Erlebnis und für unsere Landkreise ein kulturtouristisches Highlight“, sagte Stein. Die Zuhörer des Reckahner Konzertes am Sonntag können dieser Aufforderung folgen, denn Domenico del Giudice wurde für sein Gitarrenspiel mit viel Applaus belohnt.

Der Künstler Domenico del Giudice entstammt einer Musikerfamilie, die in der süditalienischen Stadt Bari zu Hause ist. Seine musikalische Ausbildung begann bereits in jungen Jahren und Domenico del Giudice schloss seine Studien mit Auszeichnungen an Konservatorien in Italien und Frankreich ab. In Spanien perfektionierte er seine Fähigkeiten und eignete sich die Aufführungspraxis verschiedener Epochen an. Seine Konzertreisen führten den Musiker durch ganz Europa, sowie durch Nord- und Südamerika.

Im Reckahner Musiksaal blieb del Giudice mit seiner Werkauswahl überwiegend bei Komponisten des 20. Und 21. Jahrhunderts, dafür nahm er sein Publikum mit auf eine Reise um den halben Erdball. Stücke der aus Lateinamerika stammenden Gitarrenvirtuosen Carlos Guastavino (1912-2000), Egberto Gismonti (1947) und Sergio Assad (1952) präsentierte er mit ebenso viel Gefühl und Fingerfertigkeit, wie die Stücke der aus Frankreich stammenden Musiker Roland Dyens (1955-2016) und Mathias Duplessy sowie dem bekannten Spanier Francisco Tarrega (1852-1909), der noch heute als einer der größten Gitarristen aller Zeit gilt.

Von Christine Lummert

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