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Götz: Frühlingsmarkt ist Publikumsmagnet

Fest im Dreiseitenhof Götz: Frühlingsmarkt ist Publikumsmagnet

Seit 2014 laden die neuen Besucher des Dreiseitenhofes in der Götzer Dorfstraße immer wieder zu Festen ein. Am Samstag freuten sich Kerstin Wentzek und Arndt Jeschke über dutzende Besucher ihres Götzer Frühlingsmarktes. Dort gab es Musikalisches, Kulinarisches und Osterliches zu entdecken.

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Die Combo „Hans die Wanze“ präsentiert Kinderlied-Klassiker in neuem Gewand.

Quelle: Christine Lummert

Götz. Das natürliche Grün an den Bäumen hat noch ein bisschen beim zweiten Götzer Frühlingsmarkt gefehlt. Aber die Gastgeber Kerstin Wentzek und Arndt Jeschke sorgten mit bunten Bändern an den Bäumen und Sträuchern ihres kleinen Dreiseitenhofes in der Götzer Dorfstraße für Farbtupfer, die einladend im Wind flatterten.

„Vor zweieinhalb Jahren sind wir hier eingezogen, weil wir nach einem Hof mit Potenzial gesucht haben“, berichtet Wentzek. Gleich hinter dem Herzlich-Willkommen-Schild erfuhren die Besucher des Frühlingsfestes am Samstag welche Reserven die nicht mehr ganz neuen Besitzer ihrem Hof in Zukunft entlocken möchten. Zwei alte Stall- und Scheunengebäude sollen sich in einen Veranstaltungsraum verwandeln, in dem von Familienfeiern in der Dorfgemeinschaft bis zu Konzerten und Theatervorstellungen vieles möglich werden wird. „Nächstes Jahr wollen wir mit der Sanierung unserer Kulturscheune beginnen, bei der trotzdem der Charme der alten Gebäude erlebbar bleiben soll“, erklärte Wentzek.

Ein Anziehungspunkt im Dorf ist der Hof aber schon jetzt mindestens dreimal im Jahr, auch wenn die Bauarbeiten noch nicht begonnen haben. „Im Dezember 2014 haben wir zum ersten Mal unsere Türen für einen kleinen Hofadvent geöffnet, darauf folgte der erste Frühlingsmarkt und ein Sommerfest unter dem Motto Fête de la Musique“, sagte Wentzek.

Bis auf das Sommerfest sind bis jetzt alle Veranstaltungen in die zweite Runde gegangen und über geringen Publikumszuspruch müssen sich Kerstin Wentzek, die als Theaterpädagogin und Schauspielerin arbeitet und ihr Partner Arndt Jeschke, der als Musiker sein Geld verdient, keine Sorgen machen. Die Gastgeberin hat mit ihrer Schwester Birte Wentzek, die ebenfalls als Schauspielerin aktiv ist und vielen aus der ARD-Serie „Sturm der Liebe“ bekannt, am Samstag einen Publikumsmagneten vor Ort der nicht nur geduldig für Fotos posierte und Autogramme schrieb, sondern zusammen mit der Schwester und weiteren Künstlern für ein buntes kulturelles Programm sorgte.

So kurz vor Ostern konnten die Besucher auf einem kleinen Flohmarkt noch nach passenden Geschenken stöbern oder sich mit der nötigen Osterdekoration eindecken, die in allen Farben und Formen angeboten wurde. „Durch die Standbetreiber füllen wir auch gleich unser Familiencafé, denn als Standmiete muss jeder einen Kuchen mitbringen“, erklärte Wentzek. Die Kinder konnten sich in einer Bastelecke selbst noch mit Ostergeschenken versorgen oder beim Ponyreiten Spaß haben.

Auch die Musik und das Programm auf der Bühne waren auch die kleinsten Besucher ausgerichtet. Die Combo „Hans die Wanze“ kleidete Kinderlieder mit Gitarre und Kontrabass in jazzige neue Gewänder und in der orientalischen Märchenscheune wurden Geschichten aus 1001. Nacht durch Live-Musik persischer und arabischer Instrumente untermalt.

Von Christine Lummert

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