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Golzow braucht rund 400 000 Euro

Kostenschätzung für Turnhalle Golzow braucht rund 400 000 Euro

Rund 400 000 Euro würde eine Komplettsanierung der Golzower Turnhalle kosten. So viel Geld hat die Kommune nicht. Trotzdem sollen die Arbeiten schrittweise anlaufen. Priorität hat unter anderem die Erneuerung der Sanitäranlagen.

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Noch fehlt an den Wänden der Golzower Turnhalle ein Prallschutz.

Quelle: Frank Bürstenbinder

Golzow. Die ersten Vorentwürfe und Kostenschätzungen für die Sanierung der Golzower Turnhalle liegen nun vor. Planerin Michaela Rast rechnet mit Kosten zwischen 393 000 und 435 000 Euro je nach Umfang der Arbeiten, teilte sie in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses mit. Eine Summe, die die klamme Gemeinde nicht ohne weiteres aufbringen kann.

Immerhin scheint die besonders notwendige Renovierung des Sanitärtrakts, der Heizung und der Lichtanlage gesichert. Dafür wird die Golzow im Rahmen des Kommunalinvestitionsfördergesetzes des Landes Brandenburg für bedürftige Gemeinden zustehende Summe von rund 153 000 Euro verwendet. Allerdings ist noch nicht allen Maßnahmen von der Förderstelle zugestimmt worden. Die entsprechende Richtlinie benennt zwar explizit die Investitionen in die Bildungsinfrastruktur, legt allerdings den Schwerpunkt auf energetische Sanierung. Damit wären die drei genannten Aufgaben durch die Richtlinie erfasst.

Sparsame Ausführung

Dabei will man in Golzow möglichst kostensparend vorgehen. So werden die alten Fliesen in der Jungen- und Mädchenumkleide erhalten bleiben. In beiden Toilettenbereichen soll ein behindertengerechtes WC eingebaut werden. Unter Umständen wird man die Türen zu den Umkleideräumen verbreitern müssen, damit sie mit einem Rollstuhl passierbar sind. Unbedingt notwendig ist auch der Einbau einer Prallwand im Inneren der Halle. „Sonst ist die Unfallgefahr zu hoch“, erklärte Rast den Abgeordneten. Nach ihrer Empfehlung wird sie aus Holz sein. „Eine aus Stoff ist auf Dauer nicht geeignet, sie verschmutzt und lässt sich schwer reinigen“, glaubt der stellvertretende Bürgermeister Peter Schmieder. Immerhin ist die Prallwand mit gut 130 000 Euro der größte Einzelposten bei der Sanierung.

Ausschreibung im Juli

Die Deckenelement würde man gerne reinige und erhalten, allerdings soll die Planerin alternativ die Kosten für eine Erneuerung sondieren. Abgeordneter Christian Köppel hofft auf eine schnelle Entscheidung und Ausführung. „Wir haben mit der Schule und den Vereinen gesprochen, alle haben Verständnis für dann notwendige Behinderungen ihrer Tätigkeit“, sagte Köppel, der glaubt, dass die Arbeiten maximal vier Monate dauern könnten.

In der kommenden Gemeindevertretersitzung Ende Mai könnte die Entscheidung fallen und im Juli ausgeschrieben werden. Michaela Rast hat bei ihren Planungen eng mit der Schule zusammengearbeitet und hofft schon im Vorfeld auf einen regen Austausch mit der Gemeindevertretung. Was von allen Bauausschussmitgliedern und dem Vorsitzenden des Fachgremiums, Wolfgang Neumann, begrüßt wurde.

Von Andreas Koska

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