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Gorholt empfiehlt einen „starken Künstler“

Theater sucht Nachfolger für Christian Kneisel Gorholt empfiehlt einen „starken Künstler“

Nach der Trennung des Brandenburger Theaters (BT) vom langjährigen Intendanten Christian Kneisel ist die Theater-GmbH nun akut auf der Suche nach einem künstlerischen Leiter. Wie Theatergeschäftsführer Jörg Heyne jüngst sagte, sind im Bewerbungszeitraum fast 90 Bewerbungen bei ihm eingegangen, die nun gesichtet und aufbereitet würden.

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Das Theater sucht einen Nachfolger für Christian Kneisel.

Quelle: MAZ/Archiv

Brandenburg an der Havel. Ein Entscheidungs- und Mitspracherrecht bei der Bestellung haben der Aufsichtsrat, der Gesellschafter und der Theaterverbund, dem neben Brandenburg auch Frankfurt (Oder) und Potsdam angehören. Wie Heyne sagt, seien unter den Bewerbern „relativ und ziemlich bekannte Interessenten“.

„Da waren Leute dabei, die ich wirklich nicht erwartet hatte“, so Heyne weiter. Ins Detail wolle er aber nicht gehen. Er habe zwei Tage gebraucht, um sich durch die Mappen aller Bewerber zu arbeiten und werde nun eine Auswahl vorschlagen. Allerdings seien alle Namen und Bewerbungen für den Aufsichtsrat und den Verbund einsehbar.

Einen Favoriten für die Besetzung der Stelle, die ab August 2015 zur Verfügung steht, habe er nicht. Kulturstaatssekretär Martin Gorholt (SPD) sagte im Gespräch mit der MAZ, dass man das Verfahren im Potsdamer Ministerium und im Theaterverbund sehr wachen Auges betrachte. Er sprach sich ausdrücklich dafür aus, dass man sich in Brandenburg „einen starken künstlerischen Leiter suchen“ solle, um das Theater „neu auszurichten und mit einer künstlerischen Strategie“ zu versehen.

Darauf „müsse und werde man dringen“, den in diesem Bereich vermisse man in Brandenburg „klare, künstlerische Visionen“. Die Zusammenarbeit mit anderen Theatern wie beispielsweise dem in Senftenberg seien gewünscht und notwendig. Und auch die Eigeninitiative des BT im künstlerischen Bereich werde man von Potsdamer Seite unterstützen, versicherte Gorholt im Gespräch. Zu möglichen Plänen, im kleinen Stil in Brandenburg auch wieder Sprechtheater anzubieten, meint Martin Gorholt: „Da gibt es keine Verbote und keine Tabus!“

In den nächsten Monaten werden sich die Gremien mit den Vorschlägen befassen. Angesichts der bevorstehenden Sommerpause scheint es aber denkbar, dass sich die Besetzung der Stelle über den August 2015 hinaus verzögert.

Von Benno Rougk

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