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Grebs: Mützen aus Alpaka-Wolle

Weihnachtsmarkt auf dem Dorf Grebs: Mützen aus Alpaka-Wolle

Der Weihnachtsmann stampfte am Samstag zwar noch über den grünen Rasen, aber für ihren Adventsmarkt haben die Grebser mit dem historischen Dreiseitenhof einen Veranstaltungsort gefunden, der auch bei Schneetreiben gemütliche Ecken zu bieten hat. Besucher erwartete in dem kleinen Örtchen am Wochenende ein kleiner, neckischer Adventsmarkt.

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Der Alte mit Bart schaute auch in Grebs vorbei.

Quelle: Foto: C. Lummert

Grebs. Der Weihnachtsmann stampfte am Samstag zwar noch über den grünen Rasen, aber für ihren Adventsmarkt haben die Grebser mit dem historischen Dreiseitenhof einen Veranstaltungsort gefunden, der auch bei Schneetreiben gemütliche Ecken zu bieten hat. „Als wir vor vier Jahren unsere Premiere mit dieser vorweihnachtlichen Veranstaltung hatten, waren die Temperaturen deutlich unter null Grad“, sagte Ortsvorsteher Willi Insel. Auf der freien Fläche am Sportplatz sorgten Wind und Schnee bei den Besuchern für rote Ohren, obwohl sich viele – wie auch jetzt am zweiten Adventssonntag – das weihnachtliche Treiben nicht entgehen lassen wollten. „Mit dem Dreiseitenhof feiern wir jetzt in gemütlichem Ambiente und gehen so auch den nächsten Jahren dem winterlichen Wetter aus dem Weg“, sagte Insel.

Eingeladen hatte der Grebser Ortsbeirat zusammen mit Turn- und Sportverein und dem Grebser Heimatverein nicht nur alle Einheimischen. „Wir wollen auch unsere Nachbarn aus Netzen, Prützke und Rietz zu uns locken“, sagte Insel.

In den Museumsräumen des Dreiseitenhofs hatten indes verschiedene Händler, Vereine und Privatpersonen aus der Gemeinde ihre Stände aufgebaut. So waren die Netzener Landfrauen mit einem kleinen Trödelmarkt vor Ort, in dessen Angebot für einige Besucher sicherlich noch das eine oder andere Geschenk zu finden war, das am Weihnachtstag unter dem Baum landen wird. Jana und Aimee Thiem waren mit ihren selbst gemachten Bastelarbeiten schon ganz auf Weihnachten eingestimmt. Von bunt gestalteten Christbaumkugeln, über Weihnachtssterne und liebevoll beklebten Gläsern für Teelichter oder Plätzchen bis zu selbst gestrickten Socken hatten die beiden einiges im Angebot.

Zwischen den Ausstellungsstücken des Museumsbetriebes im Dreiseitenhofs konnten sich die Besucher auch mit Honig versorgen oder am Stand der Rietzer Familie Ladewich wärmende Socken, Mützen, Handschuhe, Schals und Pullover aus Alpaka-Wolle für die kalte Jahreszeit erwerben. Die bunt gestrickten Stücke kamen allerdings nicht von den vier familieneigenen Alpakas. Zum Verkauf lagen deshalb am Sonntag Fair-Trade-Artikel aus Südamerika am Stand der Familie aus.

Neben dem Grebser Bäcker, der Plätzchen, Christstollen und Soljanka unter die Leute brachte, waren auch der Sportverein und der Heimatverein mit Kuchen, Waffeln, Bratäpfeln, frisch gemachter Pizza und allerlei Gegrilltem vor Ort.

Während die Kinder auf den Weihnachtsmann warteten, der mit einem großen Sack voller Geschenke auf seinem Schlitten Platz nehmen sollte, konnten sie unter dem Dach des Dreiseitenhofes selbst kreativ werden. Aus Recyclingmaterialien entstanden bunte Weihnachtssterne, kleine Geschenkboxen oder kleine Rentiere.

Von Christine Lummert

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