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Baustelle „rollt“ ab Montag stadteinwärts

Brandenburg an der Havel Baustelle „rollt“ ab Montag stadteinwärts

Die Baustelle auf der größten Durchfahrtstraße der Stadt Brandenburg bewegt sich in Richtung Zentrum: Der Abschnitt der Rathenower Landstraße zwischen Ortseingang und Upstallstraße ist fertig. Jetzt geht es bis September zum Knoten Gördenallee. Für drei Monate ist auch die Hauptzufahrt für die Großsiedlung Hohenstücken komplett dicht.

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Bereits jetzt gibt es veränderte Verkehrsführung auf der Rathenower Landstraße, ab Montag werden die stadteinwärts führenden Spuren erneuert (rechts).

Quelle: JACQUELINE STEINER

Brandenburg/H. Autofahrer haben es schon bemerkt: Ein neuer Abschnitt der Rathenower Landstraße wird erneuert. Das gerade fertiggestellte Teilstück zwischen McDonald’s und dem Ortsausgang ist seit dem 22. Dezember 2017 befahrbar.

Ab Montag geht es weiter in Richtung Innenstadt, derzeit wird die neue Verkehrsführung vorbereitet, die beiden linken Spuren in jeder Richtung sind gesperrt, damit provisorische Überfahrten über den Mittelstreifen gelegt werden können.

„Das Vorhaben beinhaltet den Neubau der noch nicht sanierten Fahrbahn im Bereich der vierstreifig ausgebauten Rathenower Landstraße sowie den vollständigen Ausbau der Fahrbahn im zweistreifig ausgebauten Abschnitt beginnend am Ortseingang“, sagt Bauüberwacherin Irina Lorz vom zuständigen Landesbetrieb Straßenwesen. Weiterhin würden die Rad- und Gehwege erneuert, Bushaltestellen angelegt und zusätzliche Querungsmöglichkeiten geschaffen. Anpassungen der Straßenbeleuchtungsanlage, der Lichtsignalanlagen und das Instandsetzen der Lärmschutzwand an der Gördenallee seien ebenfalls Bestandteile des Bauvorhabens.

„Der Landesbetrieb und die Stadt Brandenburg wirken als gemeinsame Auftraggeber dieser Baumaßnahme. Verschiedene Medienträger nutzen die Gelegenheit, Ihre Anlagen zu erneuern beziehungsweise den neuen örtlichen Gegebenheiten anzupassen.“ Mit der Fertigstellung des Bauvorhabens würden die Verkehrsverhältnisse für alle Verkehrsteilnehmer im betreffenden Bereich verbessert.

Nachdem am 22. Dezember der Verkehr auf den ersten beiden Abschnitten von Ortseingang bis Knoten Upstallstraße/Rosa-Luxemburg-Allee freigegeben wurde, werden die Arbeiten mit dem dritten Abschnitt (Knoten Upstallstraße/Rosa-Luxemburg-Allee bis Knoten Gördenallee, westliche Richtungsfahrbahnen) und dem Ausbau des Rad-/Gehweges zwischen Ortseingang und Sophienstraße fortgesetzt. Nach der Einrichtung der Sperrmaßnahmen und der Umleitungsstrecken beginnen die Straßenbauarbeiten ab Mitte Januar 2018. Die Verkehrsfreigabe für diesen Abschnitt ist im April 2018 geplant. Danach erfolgt der Ausbau des Knotens Gördenallee bis zur Gördenbrücke. Die Fertigstellung dieses vierten Abschnittes und damit der Gesamtmaßnahme ist für Anfang September 2018 geplant.

Die Verkehrsführung für den dritten Bauabschnitt ist natürlich mit Einschränkungen und Umleitungen für die Autofahrer verbunden. Dazu erfolgt ab dem 15. Januar bis voraussichtlich 12. April die Sperrung der stadteinwärtigen Richtungsfahrbahn zwischen der Kreuzung Rathenower Landstraße/Rosa-Luxemburg-Allee/Upstallstraße und der Einmündung Gördenallee. Der Verkehr wird mittels Beschilderung auf die Gegenfahrbahn geleitet. Das bedeutet, dass für jede Fahrtrichtung nur noch ein Fahrstreifen zur Verfügung steht.

Die Einmündung Rosa-Luxemburg-Allee wird für den genannten Zeitraum ebenfalls gesperrt. Damit ist das Abbiegen von der Rathenower Landstraße in die Rosa-Luxemburg-Allee und umgekehrt sowie das Einfahren aus und in Richtung Upstallstraße nicht mehr möglich. Die Umleitung erfolgt über die Sophienstraße, Willibald-Alexis-Straße, Warschauer Straße, Kopenhagener Straße, Wiener Straße zur Gördenallee und umgekehrt. Die Shell-Tankstelle ist nur von der Warschauer Straße aus zu erreichen und muss auch in diese Richtung verlassen werden.

Von André Wirsing

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