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Brandenburg/Havel Verheerendes Feuer zerstört mehrere Häuser
Lokales Brandenburg/Havel Verheerendes Feuer zerstört mehrere Häuser
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10:39 15.05.2016
Schrecklicher Anblick in Brandenburg an der Havel: Mehrere Häuser sind unbewohnbar, so wie dieses.   Quelle: Julian Stähle
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Brandenburg/Havel

 In der Altstadt von Brandenburg/Havel ist am Samstag ein Großbrand ausgebrochen. Mehrere Wohnhäuser wurden evakuiert.

Der Blick auf die historische Straße in der Altstadt. Die Flammen schlugen hoch. Quelle: Jürgen Jungnickel

24 Bewohner mussten nach Angaben der Polizei am frühen Morgen in Sicherheit gebracht werden. Sie blieben demnach unverletzt und kamen zunächst im Konferenzraum des „Sorat“-Hotels unter. Bis auf die Bewohner der in Brand geratenen Häuser sind die zunächst evakuierten Nachbarn inzwischen wieder in ihre Hauser zurückgekehrt. Drei Familien aus den abgebrannten Häusern sind bei Verwandten untergekommen oder haben in einer Gästewohnung der Wohnungsgesellschaft Wobra eine Zwischenunterkunft gefunden. Notfallseelsorger kümmern sich um Opfer, die mit einem Schlag ihr Hab und Gut verloren haben.

>>Brandenburger starren auf ihre Trümmer

Die Tatortgruppe des Landeskriminalamtes ermittelt zur Stunde am Unglücksort. Nach Schätzungen der Feuerwehr wurden eine Million Liter Löschwasser verbraucht.

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Mehrere Häuser liegen in Brandenburgs Altstadt in Schutt und Asche. Ein Großbrand hat die einst so prächtigen Gebäude zerstört. Unser Fotograf Julian Stähle hat das Elend, aber auch die unglaubliche Arbeit der Feuerwehr dokumentiert. (1)

Das Feuer war aus bisher ungeklärter Ursache in einem unbewohnten Haus gegen 3.15 Uhr ausgebrochen, das sich gerade in der Renovierungsphase befand. Anwohner hatten laute, knallende Geräusche vernommen. Nur Augenblicke später stand bereits der Dachstuhl eines Wohnhauses in der Altstädtischen Fischerstraße in Flammen. Das Feuer wütete schnell weiter und griff auf drei benachbarte Gebäude über – sowohl in der Fischer-, als auch in der Straße Kommunikation. Sie sind nicht mehr bewohnbar.

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Mehrere Häuser liegen in Brandenburgs Altstadt in Schutt und Asche. Ein Großbrand hat die einst so prächtigen Gebäude zerstört. Unser Fotograf Julian Stähle hat das Elend, aber auch die unglaubliche Arbeit der Feuerwehr dokumentiert. (2)

Rund um den Brandort gesperrt

Die Löscharbeiten dauerten bis zum Vormittag an. Die Kameraden hatten bei der nötigen Menge an Wasser mittels Löschschläuche auf die Havel zurückgegriffen. Das Löschwasser wurde am Salzufer entnommen. Das Feuer war Samstagmittag gelöscht. Vereinzelt wurde immer wieder Wasser eingesetzt, um mögliche Glutnester, die hätten aufflammen können, unter Kontrolle zu halten. Diese Maßnahme war reine Vorsicht seitens der Floriansjünger.

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In Brandenburgs Altstadt ist am Samstag um 3.15 Uhr ein Feuer ausgebrochen. Von einem leerstehenden Gebäude griffen die Flammen auf drei weitere Gebäude über. Sie sind völlig zerstört. Die Feuerwehr benötigte über Stunden so viele Mengen an Wasser, dass es aus der Havel gepumpt wurde.

Rund um den Brandort wurden Straßen für den Autoverkehr gesperrt. Der Straßenbahnverkehr kam in dem Bereich vollständig zum Erliegen. Unterdessen ist die Ritterstraße wieder frei zugänglich.

Das Wasser wurde aus der Havel gepumpt. Quelle: Volkmar Maloszyk

Die Unglücksstelle in der Altstädtischen Fischerstrasse ist nach Polizeiangaben weiterhin gesperrt. Die Beamten fürchten, dass das nicht bewohnte eingerüstete Haus mit der Nummer 11 einstürzen könnte. Es ist in sich zusammengefallen. Ein Statiker prüft die Gefahr. Von der Sperrung betroffen ist auch die in Mitleidenschaft gezogene Straße Kommunikation.

Mehrere Häuser sind unbewohnbar. Die Löscharbeiten dauern noch an. Quelle: Julian Stähle

Betroffen von den Evakuierungsmaßnahmen war unter anderem auch Brandenburgs Generalstaatsanwalt Erardo Cristoforo Rautenberg (SPD). Auf sein Haus breitete sich das Feuer nicht aus. 

Die Feuerwehr bekämpft den Brand von einer Drehleiter aus. Quelle: Julian Stähle

Nach Abschluss der Löscharbeiten und nach Freigabe der Feuerwehr, werden unter anderem Ermittler vom Landeskriminalamt Brandenburg kommen.

Das historische Pflaster liegt voller Schutt. Quelle: Julian Stähle

Ob die Ursache des Brandes in einem technischen Defekt liegt oder ob das Feuer fahrlässig oder gar vorsätzlich ausgelöst wurde, ist bislang reine Spekulation.

Von MAZonline

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