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Brandenburg/Havel Großer Dichter strahlt wie ein junger Gott
Lokales Brandenburg/Havel Großer Dichter strahlt wie ein junger Gott
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20:10 07.12.2015
Da thront er wieder auf seinem Sockel: Friedrich Schiller. Quelle: Benno Rougk
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Brandenburg an der Havel

Er ist wieder da! Am Wochenende ist Friedrich Schiller in den Theaterpark zurück gekehrt. Der Kopf des großen deutschen Dichters, vis-a-vis seines Freundes Goethe in der Grabenstraße, war nicht gestohlen und eingeschmolzen worden wie der arme Heinrich Heine. Im Gegenteil, die Büste bekam nur ein „Facelifting“, also eine Schönheitsoperation. Zum 20-jährigen Firmenjubiläum spendierte Olaf Fischer, der Chef der Ingenieurgesellschaft Fischer mbH, eine Restaurierung.

Nun ist auch die Granitstele wieder ansehnlich. Auch der Rütli-Schwur, der in die Granitstele eingearbeitet wurde, ist wieder zu lesen. Schillers Haupt war in der Berliner Restauratorenwerkstatt Haber und Brandner. Die Büste wurde – wie ihr Pendant gegenüber - 1953 eingeweiht und auf der nach ihr benannten Insel an der Grabenpromenade aufgestellt. Den Bronzeabguss fertigte der Bildhauer Andreas Threyne.

Als Vorbild diente eine Büste des Bildhauers Johann Heinrich von Dannecker. Der fürstliche Hofbildhauer hatte auf Wunsch Schillers ein Bildnis von ihm gefertigt. Nach der Fertigstellung zeigte sich Schiller begeistert, woraufhin mehrere Kopien nach 1794 angefertigt wurden, die an Schillers Freunde und Verwandte gegeben wurden.

Von Benno Rougk

So viele Frühchen wie im November hatte die Kinderintensivstation des Städtischen Klinikums in Brandenburg noch nie zu versorgen. „19 früh geborene Kinder – das habe ich in meinen 16 Jahren als Chefarzt hier noch nicht erlebt“, sagt Hans Kössel. Doch auch im Dezember nimmt die Arbeit auf der Station nicht ab. Dort liegen die Schwächsten der Schwachen.

07.12.2015

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07.12.2015
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60 Jahre lang passierte fast nichts an der Straße Der Temnitz in Brandenburg an der Havel. Dafür waren die archäologischen Funde beim jetzigen Neuaufbau der Fahrbahn umso ergiebiger und sensationeller. Aus Zeitgründen mussten die Archäologen sogar mit dem Bagger arbeiten, sonst wäre es nicht bei elf Monaten Verspätung geblieben.

10.12.2015
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