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Grundschule bekommt Haus dazu

Erweiterung in Radewege Grundschule bekommt Haus dazu

Weil die Grundschule in Radewege bald aus allen Nähten platzt, plant das Amt Beetzsee einen separaten Erweiterungsbau. Ein Zweigeschosser in Massivbauweise soll Platz für sechs neue Räume bieten. Auch in Pritzerbe wird gebaut. Ab März rücken Handwerker in die Schulküche ein.

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Die Radeweger Grundschule bekommt mehr Räume

Quelle: Frank Bürstenbinder

Amt Beetzsee. Die beiden größten Investitionen in schulische Einrichtungen in Radewege und Pritzerbe nehmen konkrete Formen an. Der Schulausschuss des Amtes Beetzsee hat sich am Montag unter anderem mit einer geplanten Erweiterung der Radeweger Grundschule beschäftigt. Diese macht sich ab 2016/17 wegen stark steigender Einschulungszahlen notwendig. Neben zusätzlichen Unterrichtsräumen wird Platz für Arbeitsgemeinschaften benötigt, die sich aus Brandschutzgründen nicht mehr im Keller des Stammhauses aufhalten dürfen.

Konkret hat sich das Gremium auf den Bau eines separaten Ergänzungsbaus in Massivbauweise ausgesprochen. Das zweigeschossige Gebäude, das in etwa im rechten Winkel zum Altbau stehen wird, soll sechs zusätzliche Kabinette bieten. Der Gesamtpreis liegt bei etwa 1,5 Millionen Euro. „Eine Alternative in Modulbauweise käme dem Amt mit rund 1,46 Millionen Euro nur geringfügig preiswerter“, teilte Amtsdirektor Guido Müller mit.

Der Schulausschuss schloss sich deshalb dem Vorschlag für eine massive Variante an. Eine entsprechende Empfehlung geht an den Amtsausschuss, der das letzte Wort hat. Das Amt Beetzsee wird einen Kredit aufnehmen und Fördermöglichkeiten prüfen. Baufertigstellung soll spätestens zum Ende des ersten Schulhalbjahres 2016/17 sein. Schulleiterin Elke Magdanz nahm die Vorentscheidung mit Freude zur Kenntnis. Eine andere Weichenstellung betrifft die bevorstehende Sanierung der Pritzerber Schulküche, die auch andere Kindereinrichtungen mit Mittagessen versorgt. So wird es während der fünfmonatigen Bauphase von März bis August 2016 keinen Küchencontainer auf dem Schulhof als Zwischenlösung geben.

Der Container würde 75 000 Euro kosten. Zu teuer, befand der Ausschuss unter Vorsitz von Karsten Batsch. Stattdessen wird der Menü-Service Ziebell aus Wusterwitz die Belieferung in Kübeln übernehmen. Die Pritzerber Küchenkräfte sind für die Essenausgabe und die Geschirrreinigung verantwortlich. Die Mehrkosten für das Amt Beetzsee betragen für die Cateringvariante rund 30 000 Euro. Das Geld ergibt aus der Differenz zum Preis für Gerichte aus eigener Herstellung. „Am Essenpreis für die Kinder ändert sich nichts“, stellte Amtsdirektor Müller klar. Insgesamt geht es während der Bauphase um etwa 40 300 Essen.

Von Frank Bürstenbinder

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