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Grundstein für 1250 Arbeitsplätze ist gelegt

Umbau der Brennaborhöfe Grundstein für 1250 Arbeitsplätze ist gelegt

Knapp zwei Jahre sind nun Zeit, dann sollen bis zu 1250 Beschäftigte der Brandenburger Riester-Rentenbehörde in die sanierten, umgebauten und durch zwei Neubauten ergänzten Brennaborhöfe einziehen. An diesem Donnerstag lud Investor Wilhelm Schomaker zur Grundsteinlegung für das 40-Millionen-Euro-Bauprojekt.

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Der Entwurf.

Quelle: Investor

Brandenburg/H. Knapp zwei Jahre sind nun Zeit, dann sollen bis zu 1250 Beschäftigte der Brandenburger Riester- Rentenbehörde in die sanieren, umgebauten und durch zwei Neubauten ergänzten Brennaborhöfe einziehen. An diesem Donnerstag lud Investor Wilhelm Schomaker zur Grundsteinlegung.

Das zur Schomaker-Firmengruppe gehörende Unternehmen SD Invest Brandenburg richtet für die Deutsche Rentenversicherung in dem denkmalgeschützten Ensemble die Behördendienstgebäude mit 1250 Arbeitsplätzen auf 19.500 Quadratmetern Fläche her. Anschließend vermietet sie die Brennaborhöfe langfristig an die Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA), besser bekannt als Riesterbehörde.

19.500 Quadratmeter Fläche

Firmenchef Wilhelm Schomaker kündigte an, das Gebäudeensemble im Bestand seiner Firma zu halten, wenn die Bauarbeiten bis März 2018 abgeschlossen sind. Die Planungen sind nach seinen Worten weitgehend abgeschlossen. Der Investor kann offenbar fest mit der Genehmigung seiner im Dezember eingereichten Bauanträge rechnen.

Die Grundsteinlegung

Die Grundsteinlegung.

Quelle: Maloszyk

Der aus dem Emsland stammende Unternehmer engagiert sich seit dem Frühjahr 2015 für das Projekt ZfA in den Brennaborhöfen. Im November 2015 wurden sich beide Seiten handelseinig. Die bestehenden Brennaborgebäude werden in den kommenden zwei Jahren saniert, dabei soll die weiterhin städtische Kunsthalle unangetastet bleiben. Schomaker schließt aber nicht aus, dass sich dafür später eine andere Lösung findet.

Bereits abgerissen sind die baufälligen Baracken auf dem Hof. Verschwinden soll noch das sogenannte Treppenhaus, das im rechten Winkel zum Musikalienhandel von Stephan Horn steht. Der Denkmalschützer stimmen dem Abriss des für die Zwecke unbrauchbaren Gebäude teils zu.

Vor 15 Jahren begann der Behördenaufbau

Wilhelm Schomaker ist Diplom-Bauingenieur und gelernter Maurer. Er ist Chef der SD Invest Brandenburg GmbH und der nach ihm benannten Firmengruppe. Sitz seines Unternehmens ist Dörpen im Emland.

Die ZFA mit Sitz in Brandenburg/Havel gehört zur Bundesbehörde Deutsche Rentenversicherung. Sie bearbeitet die Riester-Renten, das Riester-Bausparen, Aufgaben der Pflegeversicherung und führt das Rentenbezugsmitteilungsverfahren.

Die Riesterbehörde nahm ihre Arbeit Ende 2001/Anfang 2002 mit zunächst 30 Mitarbeitern in der Potsdamer Straße auf. 2009 war die Beschäftigtenzahl auf 670 gestiegen, inzwischen liegt sie mit dem Standort Berlin bei 1300.

Die Planung sieht zudem zwei Neubauten vor, das eine soll an der Straßenfront die bestehende Gebäudelücke schließen, das andere im Hof entlang der hinteren Mauer entstehen.

Zwei Neubauten geplant

Die Investitionskosten bezifferte Schomaker auf fast 40 Millionen Euro, von denen Auftragssummen in Höhe von rund zehn Millionen Euro bereits ausgelöst seien. Der Investor vertraut auf die Zusammenarbeit mit Firmen der Stadt und der näheren Umgebung. Er lobte die Unterstützung der Stadtverwaltung, für die Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann (CDU) an der Grundsteinlegung beteiligt war.

Axel Reimann zufolge arbeiten derzeit 900 ZFA-Beschäftigte in der Stadt Brandenburg und weitere 400 in Berlin. Der Präsident der Deutschen Rentenversicherung kündigte an, dass seine Bundesbehörde auch ihre Antrags- und Beratungsstelle in dem neuen Ensemble unterbringen wird. Sorgen um die Zukunft der politische wieder einmal umstrittene Riester-Rente macht Reimann sich, zumindest öffentlich, nicht. Er sprach von einem „stabilen Fundament“.

Von Jürgen Lauterbach

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