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Brandenburg/Havel Guardian empfiehlt Trip zu Loriot und Dom
Lokales Brandenburg/Havel Guardian empfiehlt Trip zu Loriot und Dom
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10:22 28.12.2017
Guardian Leserreisetipp Brandenburg/Havel unter der Überschrift "The best city breaks in Germany: readers’ travel tips", Guardian vom 30.11.2017 Quelle: Alamy
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Brandenburg/H

Was haben Leipzig Dresden, Tübingen, Trier, Lübeck, Hamburg und Brandenburg an der Havel gemeinsam? Alle eint, dass Engländer sie ihren Landsleuten als Ausflugsziel empfehlen unter der Überschrift: „Die besten Städtereisen in Deutschland“.

Vor wenigen Wochen veröffentlichte die in ganz Großbritannien verbreitete Tageszeitung „The Guardian“, die mit der Süddeutschen Zeitung vergleichbar ist, eine ganze Seite mit Reisetipps ihrer Leser. Diese begründen in kleinen Porträts, warum sie eine bestimmte Stadt in Deutschland für besonders sehenswert halten.

13 deutsche Städte werden als Ausflugsziele empfohlen. Bemerkenswert im Hinblick auf Brandenburg an der Havel ist nicht allein die positive Erwähnung, sondern auch die geografische Einordnung. In der Wahrnehmung von Engländern liegt die Havelstadt nicht etwa wie Dresden und Leipzig im Osten Deutschland, sondern wie Hamburg und Lübeck im Norden.

Nur eine kurze Bahnreise von Berlin entfernt, sei Brandenburg eine andere Welt, heißt es. Schmutzig und industriell sei die Stadt zu DDR-Zeiten gewesen. Inzwischen aber sei sie aufgeputzt und eine schöne ruhige („low-key“) Stadt voller Geschichte.

Die reiselustige Leserin Barbara schwärmt von mittelalterlichen Kirchen, dem wunderbaren romanischen Dom aus dem 12. Jahrhundert, witzigen Skulpturen und der Gedenkstätte für die Opfer der Naziherrschaft. Sie lobt die Möglichkeit, vom Boot aus die schönen Seen und ausladenden Flusslandschaften zu erkunden.

Ein kostenloses Sonderlob erhält das Werft-Restaurant mit Blick auf den Fluss und exzellenten Speisen, zu denen auch köstliche vegetarische Gerichte und der Sonntagsbrunch für 20 Euro gehörten.

Offenbar hat Leserin Barbara an den Loriot-Figuren noch etwas mehr Gefallen als an den Kirchen gefunden. Denn ihr Beitrag ist illustriert mit einem Foto vom Knollennasenmann auf der Bank vor dem Altstädtischen Rathaus und mit Blick auf den Roland.

Von Jürgen Lauterbach

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