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Brandenburg/Havel Handel: Koppenhagen ist der Marathon-Mann
Lokales Brandenburg/Havel Handel: Koppenhagen ist der Marathon-Mann
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06:40 17.11.2016
Peter Koppenhagen beteiligt sich wie seine Rewe-Kollegen an der Tüten-Aktion zugunsten der Tafel, Gabriele Beer ist dankbar dafür. Quelle: JACQUELINE STEINER
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Brandenburg/H

Peter Koppenhagen hat einen Riesen-Marathon bewältigt – am Ziel stand sein nigelnagelneuer Rewe-Markt an der Plauer Koenigsmarckstraße. Der ist ungleich größer als der alte, liegt zentral an der Schnittstelle zwischen Plaue und Kirchmöser, hat mehr Parkplätze und mehr Produkte – nämlich statt knapp 8000 nun mehr als 10 000.

„Acht Jahre lang hat dieser Kampf gedauert. Ich bin froh, dass meine langjährigen Mitarbeiter und die treuen Kunden so lange Geduld hatten und auch die beengten Verhältnisse an der Genthiner Straße ertragen haben.“ Nun wolle er den neuen Markt als Nummer 1 für die beiden Ortsteile und die Region positionieren.

„Wir haben in die Preise investiert, bieten nun das größte Frische-Sortiment und eine Einkaufskultur zum Genießen“, wirbt der Händler. Zugleich verspricht er noch mehr Service. Dazu wird die Belegschaft aufgestockt: Zu den 17 Stamm-Mitarbeitern kommen weitere fünf hinzu, darunter sind auch zwei junge Mütter. Nicht alle arbeiten in Vollzeit, aber alle haben unbefristete Arbeitsverträge. Ohne offensiv geworben zu haben, hätten sich 35 Menschen von sich aus beworben, erzählt Koppenhagen. Zeitgleich eröffnete am Mittwochabend auch eine Filiale der Steinecke-Bäckerei im Vorkassenbereich.

Auch der Investor und Bauherr Stephan Skalda zeigt sich erleichtert . „Für mein Team waren es drei Jahre stressiger Arbeit. Wir haben gegen alle Windmühlen gekämpft, die man sich denken kann. Ein ausdrückliches Lob an die Stadtverwaltung mit Baubehörde, Wirtschaftsförderung, Umweltamt und Ordnungsressort für die konstruktive Zusammenarbeit.“ Allein der Erwerb des ehemaligen kleinen Einkaufszentrums war kraftraubend, dann kamen der Rückbau und die Tiefenentrümmerung hinzu, der Neubau konnte nicht typgerecht aus dem Rewe-Baukasten entnommen, sondern musste an die schwierig geschnittene Fläche angepasst werden. Nicht zuletzt gab es Probleme mit der Wasserqualität, die von der Brawag behoben wurden.

Und für die Brandenburger Tafel trifft es sich gut, dass Koppenhagen wie seine Kollegen in der Stadt sich an der Aktion der 5-Euro-Tüte beteiligt. „Alle Tüten gehen direkt zur Tafel in Brandenburg, wir holen sie täglich ab und werden auch am Donnerstag mit Vorstandsmitgliedern in Plaue vor Ort sein“, sagt Gabriele Beer von der Tafel.

Von André Wirsing

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