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Brandenburg/Havel Havelkiez in Brandenburg wird komplettiert
Lokales Brandenburg/Havel Havelkiez in Brandenburg wird komplettiert
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13:03 06.06.2016
Die Architektenentwürfe für die beiden Ergänzungsbauten. Quelle: Wolfgang Wagner
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Brandenburg/H

Gleich zwei Probleme mit einmal gelöst werden bis zum Herbst 2017 direkt an der Bauhofstraße. Das Wohngebiet Havelkiez wird komplett fertiggestellt, dabei entstehen zugleich weitere Wohnungen für die ältere Generation. Dazu haben der Projektentwickler Heinrich Rüsing sowie der Geschäftsführer der Jedermann-Gruppe Sven Rohde einen Vertrag geschlossen – Rüsing baut, Rohde mietet den größten Teil, nämlich 2910 der 3381 Quadratmeter Nutzflächen.

„Mein Ziel ist es, den Havelkiez demnächst abzuschließen. Zudem hatte ich öffentlich versprochen, dass wir ein ordentliches Stadtbild an der Bauhofstraße schaffen und dies mit der nun geplanten Lückenbebauung umsetzen. Nicht zuletzt bieten wir den Käufern der Wohnhäuser im Baugebiet eine richtige kleine Oase“, sagt der Bauherr.

„Wir haben so viele Anfragen nach Seniorenwohnungen und Wohngruppenplätzen, dass wir eine ellenlange Warteliste führen könnten. Zurzeit kann ich den Menschen keine einzige Wohnung anbieten, es ist alles voll“, sagt der Mieter. Rohde freut sich über das „Vertrauen des Investors in die Jedermann-Gruppe und das anspruchsvolle Projekt“.

Garnspinnerei

Im Wohngebiet Havelkiez werden in diesem Jahr noch etwa zehn Häuser gebaut.

Die Villengrundstücke am Ufer des Mühlengrabens sind alle verkauft, auch die drei noch unbebauten.

Verkauft sind auch drei von vier Häusern, die nun gegenüber vom Seniorenheim Alexa entstehen.

Auf der anderen Seite des Wohngebietes entstehen statt eines Doppelhauses nahe der Neuapostolischen Kirche vier hochwertige Eigentumswohnungen, sagt Bauherr Heinrich Rüsing.

Das mehr als zwei Hektar große Baugebiet befindet sich auf dem Areal der ehemaligen Fein-Jute-Garnspinnerei. Teile der alten Fabrikmauern sind noch vorhanden und saniert.

Konkret entstehen zwei Bauten entlang der Bauhofstraße: Gegenüber des ehemaligen Busbahnhofes ein viergeschossiger Block plus zurückgesetztes Staffelgeschoss mit 18 bis 20 Zweiraumwohnungen (Betreutes Wohnen) sowie zwölf Tagespflegeplätze. In der Lücke zwischen den beiden sanierten Blöcken entsteht ein ebenfalls vieretagiger Zwischenbau. Hier kommen drei Wohngruppen – eine für jeweils neun Personen in der Intensivpflege und zwei für demenzkranke Menschen – unter. „Wir konnten Einfluss auf die Grundrisse nehmen, gemeinsam mit dem Investor suchen wir derzeit nach potentiellen Mietern fürs Erdgeschoss – idealerweise ein Arzt oder eine Physiotherapiepraxis“, sagt Sven Rohde.

Die Infrastruktur im Umfeld werde auch immer besser, demnächst eröffnet der Penny-Markt als Nahversorger um die Ecke, zudem soll in Höhe des alten Busbahnhofes auch eine neue Straßenbahnhaltestelle gebaut werden, weil dort eine neue Kindertagesstätte entsteht. „Ich glaube, dass unser gemeinsames Vorhaben eine Initialzündung für die ganze Straße auslöst. So könnten die Besitzer der alten Häuser durchaus zum Sanieren motiviert werden.“

Beide Vertragspartner haben extra hundertprozentige Tochtergesellschaften gegründet für das Vorhaben, das als „Seniorenzentrum Havelkiez“ bezeichnet wird. Der große Mietvertrag läuft ab Übergabe 15 Jahre, jeweils fünf Jahre Option für Verlängerung sind vereinbart. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf annähernd sieben Millionen Euro. Rüsings Hausarchitekt Wolfgang Wagner aus dem bayerischen Städtchen Bayreuth schreibt gerade die Bauanträge, die in den kommenden Tagen in der Verwaltung abgegeben werden. Rüsing rechnet mit einem Baubeginn im Spätsommer/Herbst – von da an braucht er zwölf Monate.

Die Schwierigkeit besteht darin, dass er verschiedene Unterlagen braucht: Der „Lückenbau“ liegt noch im Geltungsbereich des Bebauungsplanes Havelkiez. Der vordere Block allerdings muss nach dem Lückenschluss-Paragrafen des Baugesetzbuches beantragt und genehmigt werden.

Von André Wirsing

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