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Havelsee: Eine Chefin für zwei Kitas

Leitung unter einem Dach Havelsee: Eine Chefin für zwei Kitas

Die beiden Kitas in Pritzerbe und Fohrde werden ab 1.September unter einer Leitung geführt. „Die Stadt erhofft sich von einer gemeinsamen Leiterin eine effektivere und flexiblere Führung beider Einrichtungen. Zum Beispiel wenn es darum geht, Personal im Bedarfsfall von einer Kita in die andere umzusetzen“, begründet Bürgermeister Günter Noack die Stellenbesetzung.

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In Fohrde gibt Kerstin Hawreschkiewitz zum 1.September ihre Leitungsfunktion ab. In Pritzerbe scheidet Susann Plew aus.

Quelle: Foto: Bür

Havelsee. Die beiden Kindertagesstätten in Pritzerbe und Fohrde werden ab dem 1. September unter einer Leitung geführt. „Die Stadt erhofft sich von einer gemeinsamen Leiterin eine effektivere und flexiblere Führung beider Einrichtungen. Zum Beispiel wenn es darum geht, Personal im Bedarfsfall von einer Kita in die andere umzusetzen“, begründet Bürgermeister Günter Noack die bislang unübliche Stellenbesetzung. Er erwarte eine „starke Führungskraft“, die beide kommunalen Häuser mit Konsequenz leite, so das Stadtoberhaupt. Für das neue Führungsmodell werden die Verwaltungsstunden der beiden bisherigen Leiterinnen zusammengelegt.

Unter den Stadtverordneten war die Fusion der Leiterstellen nicht unumstritten. „Ist das überhaupt zu schaffen?“, fragten sich einige Abgeordnete. Am Ende ließ die Stellenausschreibung auch die Alternative offen, die beiden frei werdenden Stellen wieder mit zwei Personen zu besetzen. Dazu kommt es jedoch nicht. Das Bewerbungsverfahren ist inzwischen abgeschlossen. Es gab mehrere Interessenten. Am Ende fiel die Wahl auf eine erfahrene Pädagogin aus Brandenburg, die am 1. September ihren Dienst antreten wird. Es handelt sich um Inis Fabian. Sie war zuletzt Leiterin einer kommunalen Kita in Phöben (Werder).

Zur Stellenausschreibung kam es, weil sowohl Susann Plew in Pritzerbe als auch Kerstin Hawreschkiewitz in Fohrde ihre Leiterposten zur Verfügung stellten. Susann Plew kehrt zu ihrem einstigen Arbeitgeber, LAFIM- Dienste für Menschen mit Behinderungen „Fliedners“, zurück. Dagegen bleibt Kerstin Hawreschkiewitz als Erzieherin im Kinderparadies Fohrde tätig. Zusammen bringen es beide Einrichtungen auf über 110 Plätze. Beide Kitas haben die Grenzen ihrer Kapazität erreicht. In Fohrde wird bereits über die Reaktivierung der alten Kita als Krippe nachgedacht.

 

Von Frank Bürstenbinder

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