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Heidegarten bezaubert Buga-Gäste

Von Feen und Zwergen Heidegarten bezaubert Buga-Gäste

Fast ganz oben auf dem Marienberg in Brandenburg haben Landschaftsplaner aus Weimar einen Heidegarten geschaffen, der ein Märchen erzählt von Zwergen und Feen. Flirrend leichte Gräser umgeben von Erica und Purpurlilien zeigen eine moderne, romantische Welt des Heidekrauts.

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Flirrend leicht sind die hauchzarten Gräser und Blüten umgeben von kleinen Tannen, die an Zipfelmützen erinnern sollen.

Quelle: Marion von Imhoff

Brandenburg an der Havel. Eine Fee schwebt zur Blüte der Bergminze. Nein, es ist ein Schmetterling, aber sein sanfter Flügelschlag passt so gut zu diesem traumschönen Heidegarten, der ein Märchen von Feen und Zwergen erzählt. Auf dem Marienberg oberhalb des historischen Wasserbehälters, ein technisches Wort für ein mit Zinnen bestücktes Backsteinhäuschen der Wasserwerke, begehbar und hergerichtet mit Glasboden, um seine Industrie-Geschichte zu erfahren.

Ein Schwalbenschwanz, vielleicht auch eine Fee  auf einer Blüte des Heidegartens

Ein Schwalbenschwanz, vielleicht auch eine Fee auf einer Blüte des Heidegartens.

Quelle: Marion von Imhoff

Das Landschaftsarchitektur-Büro Dane aus Weimar hat diesen Heidegarten entwickelt. Er ist aufgeschlüsselt und modern interpretiert. Nichts erinnert mehr an die trostlosen Heidevorgärten, unterbrochen einzig von genauso trostlosen Silber-Greiskraut. Schon der Name lässt Schlüsse zu. Dieser Heidegarten flirrt durchzogen von Riesenfedergras und seinen über einem Meter hohen Wedeln. Säulenförmiger Taxus und Wacholder lassen ein Gefühl von Spaziergängen durch die Heidelandschaften Norddeutschlands aufkommen. Hermann Löns trifft Theodor Fontane.

Schon die Namen der Pflanzen, über die sich die Buga-Besucher beugen, beratschlagen, welche sie in ihre Gärten holen könnten, schon diese Namen sind märchenhaft. Alpen-Aster, Purpur-Fennhenne, Blaufuchs und Schaf-Schwingel. Das Reiher-Federgras erinnert an die Feen wie das rötliche Blutgras und der Purpurteppich neben der blauen Katzenminze. Besenheide, rote Taglilien und immer wieder Heidepflanzen Calluna und Erica zwischen silberweiß und rosa.

Diese Anhöhe soll für Kinder besonders reizvoll sein und zudem den Besuchern einen Moment zum Innehalten bieten. Bänke zum Ausruhen stehen parat. Dazu eine Terrasse auf dem Dach des Backsteingebäudes. Trittsteine, kleine Wege und Gras sollen das Durchstreifen dieses Ortes erleichtern. Betreten erwünscht.

Das historische Backsteingebäude des Wasserbehälters am Fuße des Heidegartens

Das historische Backsteingebäude des Wasserbehälters am Fuße des Heidegartens.

Quelle: Marion von Imhoff

Aus Lüftungsrohren inmitten der Heidelandschaft soll nach Angaben des Buga-Zweckverbandes durch eine Toninstallation ab Mitte August das Märchen von Feen und Zwergen erklingen. Eine Erzählung von verschüttetem Brei, den die schwebenden Zauberinnen in Blüten verwandeln. Die Landschaftsplaner sagen dazu in ihrer Entwurfsplanung: „Besonders Kinder sind eingeladen, dieser Geschichte zu lauschen.“ Feen, Zwerge, Blüten und Gräser: Sie bilden eine Welt der Fantasie.

Wie Zipfelmützen ragen die säulenartigen Wacholder-Bäume aus den Blüten

Wie Zipfelmützen ragen die säulenartigen Wacholder-Bäume aus den Blüten.

Quelle: mai

Von Marion von Imhoff

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