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Brandenburg/Havel Heimatverein Ziesar: 25 Jahre gute Arbeit
Lokales Brandenburg/Havel Heimatverein Ziesar: 25 Jahre gute Arbeit
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00:18 17.02.2016
Für ihre erfolgreiche Arbeit konnte Silvia Zimmermann sich des Danks des Bürgermeisters Dieter Sehm ebenso gewiss sein wie dem ihrer Vereinsmitglieder.  Quelle: C. Lummert
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Ziesar

 Ihre neuen Aufgaben haben die Mitstreiter im Kultur- und Heimatverein Ziesar schon ganz klar im Blick. Aber am Samstag stand vor allem die Rückschau im Mittelpunkt des Tuns. Zum 25. Jubiläum der Vereinsgründung kamen nicht nur Vereinsmitglieder in den Burgsaal, sondern auch Freunde aus anderen Vereinen Ziesars und der Region. Gefeiert wurde mit der Musik der Burgmusikanten Ziesar und Frank Grünert brachte in seiner Rolle als „Schnökologe“. Konrad Büchner brachte erotische Geschichten aus dem Fläming zu Gehör, die sich so oder so ähnlich auf jedem Fall im Mittelalter auch in Ziesar zugetragen haben sollen.

„Das große ehrenamtliche Engagement aller 59 Vereinsmitglieder ist wichtig, um all die Veranstaltungen durchzuführen, die wir jedes Jahr im Programm haben“, bedankte sich die Vereinsvorsitzende Silvia Zimmermann bei ihren Kollegen. Vor allem die konstante Angebotsvielfalt mache den Kultur- und Heimatverein zu einer wichtigen Stütze im Ortsleben von Ziesar. Das Programm kann sich sehen lassen: Es reicht von Radtouren und Wanderungen, vor allem zur bekannten Schachbrettblumenwiese, über Lesungen und Dia-Vortragsabende bis hin zur regelmäßigen Arbeit im Heimatmuseum auf dem Wirtschaftshof der Burg Ziesar. Inzwischen begeistern die Veranstaltungen des Vereins nicht nur die Einheimischen. In seiner jetzigen Form wurde der Kultur- und Heimatverein 1991 gegründet, doch das Bemühen der Zieseraner um den Erhalt der Geschichte und der Sehenswürdigkeiten ihres Heimatortes reicht noch weiter zurück. „1974 wurde auf Anregung von Willi Ebert der Kulturbund in Ziesar gegründet und schon damals wurden Aufgaben wahrgenommen, die wir noch heute erfüllen“, erklärte Zimmermann in ihrer Festrede.

 Über Jahrzehnte wird so unter anderem der Naturlehrpfad gepflegt und der Bergfried in Schuss gehalten. Seit Beginn der Vereinsarbeit sind auch die Chronisten in den Archiven unterwegs und graben dort noch Geschichten rund um das Ackerbürgerstädtchen.

 „Zuerst gab es im Haus Friedrich des Großen einige Räume, in denen die Heimatgeschichte dargestellt wurde, aber seit 2005 sind wir mit dem Heimatmuseum auf dem Wirtschaftshof der Burg Zuhause“, freut sich Zimmermann.

Bürgermeister Dieter Sehm fand nur lobende Worte für die Arbeit des Kultur- und Heimatvereins. „Die Bevölkerung hängt sehr an den vielen Veranstaltungen, die der Verein organisiert und die Sanierung der Burg und der ganzen Stadt ist auch auf den Anstoß des Kulturbundes zurückzuführen, dessen Arbeit jetzt im Kultur- und Heimatverein seine Fortsetzung findet.“ Denn schon vor der Wende bemühten sich die Zieseraner um die Restaurierung von Bergfried und Storchenturm.

„In den nächsten Jahren wollen wir uns vor allem um das Werk und die Lebensgeschichte des Malers Otto Altenkirch kümmern, der 1875 in Ziesar geboren wurde,“ erklärte Zimmermann, die sich bemüht einige jüngere Menschen für die Arbeit im Verein zu begeistern.

Von Christine Lummert

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