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Hier macht der Sport wieder richtig Spaß

Neuer Sportpark in Kirchmöser Hier macht der Sport wieder richtig Spaß

Die Berufsorientierte Schule im Brandenburger Stadtteil Kirchmöser (BOS) ist nun komplett. Nachdem der denkmalgeschützte Gebäudekomplex in den Jahren 2010 bis 2013 komplett saniert und ausgebaut worden ist, war in diesem Jahr der mehr als 4200 Quadratmeter große Sportpark an der Reihe.

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Keine Verletzungsgefahr mehr auf dem BOS-Sportplatz in Kirchmöser.

Quelle: Volkmar Maloszyk

Brandenburg an der Havel. Die Berufsorientierte Schule Kirchmöser BOS ist nun komplett. Nachdem der denkmalgeschützte Gebäudekomplex in den Jahren 2010 bis 2013 komplett saniert und ausgebaut worden ist, war in diesem Jahr der mehr als 4200 Quadratmeter große Sportpark an der Reihe.

Gut einen Monat ist die komplett neu aufgebaute Anlage nun in Betrieb – sie funktioniert ohne Störungen, Probleme mit dem Lärmschutz zum benachbarten Drosselweg gibt es auch keine, bestätigt Projektchef Ralf Gobst vom städtischen Gebäude- und Liegenschaftsmanagement GLM.

Neuester Standard

„Es ist der neueste Standard, den eine Schulsportanlage erfüllen muss, auch wenn manche Maße etwas ungewöhnlich erscheinen.“ So ist die Laufbahn mit Kunststoffbelag nur 330, und nicht 400 Meter lang. Aber das war den örtlichen Gegebenheiten geschuldet, die Geraden haben Normlängen, nur sind die Radien etwas enger, weil die ganze Anlage etwas schmal geraten musste. Dennoch gibt es eine reguläre 100-Meter-Bahn, auch die prüfungswürdigen Strecken von 200, 400, 800, 1000 und 3000 Metern sind mit eingemessenen Zielmarkierungen versehen, so dass auch reguläre Leistungsnachweise möglich sind.

Im Inneren des Laufringes ist ein neues Kleinfeld-Fußballspielfeld auf Kunststoffbelag entstanden, das auch mit wenigen Handgriffen und Zusatzgeräten für Volleyball und Basketball nutzbar ist. Daneben wurde der bestehende Kleinfeld-Rasenplatz ertüchtigt und sogar mit einer automatischen Beregnungsanlage versehen. Dafür ließ das GLM sogar eigens einen Brunnen bohren. Kugelstoßring und Weitsprunganlage vervollständigen den Sportpark, moderne Ballfangnetze gehören selbstverständlich zur Ausrüstung.

„Zuvor gab es hier auch Sportflächen, allerdings hatten die eher einen Schotterbelag, ein Teil der heutigen Anlage war ein verwilderter Schulgarten“, erzählt Gobst. Probleme mit dem Baugrund habe es nur wenige gegeben, wie überall in Brandenburg an der Havel gab es auch hier im Erdreich teilweise Verfüllungen mit altem Bauschutt. Noch hat der GLM-Experte keine Schlussrechnung unterschrieben, doch werden die vorgesehenen Baukosten von 420.000 Euro wohl nicht überschritten. Das Geld bringt die Stadt komplett aus dem eigenen Haushalt auf, Fördermittel gab es diesmal nicht für die Anlage. Doch ein geordneter Schulsport für 222 Mädchen und Jungen war der Stadt die Ausgabe wohl wert.

Schwerpunkt ist das Praxislernen

Die Berufsorientierte Schule mit dem Schwerpunkt „Praxislernen“ ist der Kommune ohnehin lieb und teuer: Das Sanieren des Schulhauses vor wenigen Jahren hat knapp 2,3 Millionen Euro gekostet. Für zusätzliche knapp 200.000 Euro wurden in der Sporthalle die Heizungen erneuert sowie Schallschutz, Sportboden, Prallschutz und Beleuchtung eingebaut.

Weitere 350.000 Euro sind reserviert fürs Gestalten des Schulhofes, große betonierte Flächen werden entsiegelt und mit Rasen, Stauden und Sträuchern bepflanzt – ein Termin dafür steht allerdings noch nicht fest. Spätestens im Jahr 2020 soll alles fertig sein.

Von André Wirsing

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