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Hoffen auf Verjüngungskur

Volkssolidarität will sich Nichtmitgliedern öffnen Hoffen auf Verjüngungskur

Der Stadtverband der Volkssolidarität (VS) mit zwei hauptamtlichen und 150 ehrenamtlichen Mitarbeitern wird seine Strukturen seiner Entwicklung anpassen. Angesichts des Durchschnittsalters der Mitglieder von 76 Jahren will der Verband künftig auch jüngere Menschen ansprechen.

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Ausgezeichnete Arbeit: Christel Apel, Monika Kramer, Petra Leprich, Ingrid Bartsch und Helga Uecker (v. l.).

Quelle: Volkmar Maloszyk

Brandenburg an der Havel. Das sagte Gerlind Pruß, zuständig für die Mitgliederverwaltung in Potsdam-Mittelmark und der Stadt Brandenburg am Rande der gestrigen Festveranstaltung im Haus der Begegnung zum 68-jährigen Bestehen der VS, bei der auch Mitglieder für ihr Engagement ausgezeichnet wurden. Man wolle sich angesichts des Durchschnittsalters der Mitglieder von 76 Jahren jüngeren Menschen und Nichtmitgliedern öffnen.

Nach Angaben von Herbert König, Geschäftsführer des VS-Regionalverbandes Mittelmark, will die Organisation zudem ihr Engagement in Nord intensivieren. Sie beteiligt sich an der Ausschreibung um die neue Begegnungsstätte. Die Mitgliederzahl des Stadtverbandes ist mit 938 erstmals unter die 1000er-Marke gerutscht. "Neue Mitglieder kommen wenig und deren Zahl gleicht die der verstorbenen nicht aus", so Pruß. Noch vor fünf Jahren zählte der Stadtverband 1200 Mitglieder. Mit einer neuen Strategie nun will die Volkssolidarität dem Schwund entgegenwirken. "Wir bemühen uns, unsere Veranstaltungen für alle zu öffnen", so Pruß. Sie schloss am Donnerstag nicht aus, dass es im nächsten Jahr Strukturveränderungen bezüglich der derzeit noch 22 Ortsgruppen geben werde. 2014 brauchen vielederGruppenneue Vorsitzende. Offen ist, wie viele von ihnen weiter in dieser Funktion aktiv sein wollen. Vermutlich müssten Ortsgruppen zusammengelegt werden, welche könne sie noch nicht sagen, so Pruß.

Die Volkssolidarität hat eine wichtige soziale Aufgabe in der Stadt Brandenburg. So betreibt sie beispielsweise in der Emster- und der Schumannstraße Begegnungsstätten, aus ihr gehen Interessengruppen und mehr als zehn Nachbarschaftshilfen hervor. Nach Angaben von VS-Landesvize Wolfgang Gleis werden in der ambulanten Pflege "ständig über 100 Menschen versorgt". Zudem betreut die VS mit dem Verein Lebenshilfe den Treff im Haus der Begegnung in der Jacobstraße.

Auszeichnungen erhielten Christa Plath, die Sportgruppen anleitet, und Renate Winter, die in 60 Haushalten für die VS Spenden sammelte. Petra Leprich bekam die Bronzene Ehrennadel. Die 54-jährige VS-Mitarbeiterin hält mit den ehrenamtlich engagierten Ingrid Bartsch, Monika Kramer, Helga Uecker, Christel Apel und Bernd Michel die Begegnungsstätte in Schwung.

Von Marion von Imhoff

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